ÖHV: Steuerreform wird zum Schwarzen Freitag für den Tourismus

Steuererhöhung ist Anschlag auf Standort

Wien (TP/OTS) - ÖHV: Die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Hotelnächtigungen ist ein herber Rückschlag für Österreichs Wirtschaft.

Schweiz 3,8 %, Deutschland 7 %, Italien 10 %, Österreich 13 %: Was aussieht wie eine Frage von Armin Assingers Millionenshow, entpuppt sich als größtes Belastungspaket der zweiten Republik, (C) bei Rot-Schwarz. "Wurden irgendwelche Ausgaben reduziert, irgendwo entlastet? Nicht einmal die höchste Parteienförderung der Welt wurde gesenkt. Dafür werden Arbeitsplätze vernichtet", kritisieren Michaela Reitterer und Mag. Gregor Hoch, die Präsidenten der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV).

Konkurrenz lacht sich ins Fäustchen

Die Hotels werden angesichts der Kosten- und Ergebnissituation gar nicht anders können, als die Erhöhung an die Gäste weiterzugeben, "mit den besten Grüßen von der Bundesregierung". Die direkte Konkurrenz in den Nachbarländern lacht sich ins Fäustchen, vor allem aber AirBnB und Co: Sie zahlen ja gar keine Steuern! Ganz anders in der Hotellerie: Dort sind EGTs von 2 % schon überdurchschnittlich. Eine Steuererhöhung um 3 Prozentpunkte wirkt sich bei so knappen Ergebnissen fatal aus.

Hotels müssen Preise erhöhen: Rechnung bekommt die Politik!

Damit verschlechtert sich die Wettbewerbsposition der österreichischen Hotellerie schlagartig. Das wird sich auf den gesamten Standort massiv auswirken: Pro Jahr erwirtschaftet die Tourismus- und Freizeitwirtschaft 15 % des BIP. Von ihren Investitionen und Gästeausgaben leben ganze Regionen: Das hat die Politik nicht bedacht. Gastgeber und Gäste werden ihr die Rechnung dafür bei den nächsten Wahlen präsentieren. Die ÖHV vertritt 1.300 Betriebe mit mehr als 40.000 Mitarbeitern und 160.000 Betten. Das sind rund 2/3 der 4- und 5-Sterne-Betten Österreichs.

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