Die Regierungslüge von der Mitarbeiterbeteiligung: Hotellerie zahlt drauf, andere profitieren

Wien (TP/OTS) - ÖHV: Viele zahlen drauf, damit wenige profitieren:
Die Hotellerie zahlt die "200 Mio. Euro für Wirtschaftsimpulse".

Die Hotellerie zahlt mehr für die Steuerreform als die gesamte Wirtschaft bekommt! Der Gipfel: Vom Herzstück der Wirtschaftsförderung - der Ausweitung der Steuerbegünstigung für Mitarbeiterprogramme - bringt KMU-dominierten Branchen, aber auch EPU, gar nichts. "Ein paar profitieren. Wir zahlen drauf. Wir finanzieren das. Aber wir brauchen das Geld für unsere Betriebe, für unsere Mitarbeiter", erklären die Präsidenten der Österreichischen Hoteliervereinigung, (ÖHV), Michaela Reitterer und Mag. Gregor Hoch. Der Standortdialog in der jetzigen Form ist gescheitert: "Das ist Klientelpolitik mit Ablaufdatum. So wird das nichts."

Die Regierungslüge

Die 200 Mio. Euro zur Wirtschaftsstimulierung wären angeblich schon länger geplant. Das mag sein - aber das Argument, die Mittel dafür kämen "aus dem Finanzministerium", ist eines Finanzministers mit betriebswirtschaftlichem Know-how nicht würdig: "Hat das Finanzministerium das erwirtschaftet? Nein. Das Geld dafür nimmt man der Hotellerie weg. Nur sagt das niemand!"

Regierung zerstört Arbeitsplätze

Wer in Österreich ein Hotel eröffnet, liefert sich einer Belastungspolitik zu Lasten von KMU und Arbeitgebern aus. Nach der Flugabgabe für Passagiere, der Streichung der Energieabgabenvergütung für Dienstleister und der Auflösungsabgabe kommen weitere Brocken dazu, die die Wettbewerbsposition untergraben und Arbeitsplätze kosten werden.

MwSt von 10 % auf 13 %: Erhöht das Mehrwertsteueraufkommen um 30 %. Das ist nicht kalkuliert. Bei knappen Verträgen über den Jahreswechsel hinaus zahlt die Hotellerie drauf. Zur Orientierung:
Selbst bei den Top-Betrieben liegt das EGT im Median bei 2 %.

KESt-Erhöhung: 60 % der Top-Betriebe sind GmbHs. Bei jeder Ausschüttung verdient der Staat noch mehr mit als bisher. Statt zu sparen.

Grunderwerbssteuer: Als ob Österreich ein Problem mit zu vielen gelungenen Betriebsübergaben hätte. Keine Investition in die Zukunft!

Abschreibung für Abnutzung von 30 auf 40 Jahre. Die Regierung verlängert die schon jetzt zu lange Abschreibungsdauer, anstatt sie zu halbieren. Bringt dem Staat wenig, verschlechtert die Wettbewerbsposition des Tourismus weiter.

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