Registrierkassenpflicht - Stronach/Dietrich/Auer: Staat und Finanz wollen Gastwirte zugrunde richten

Keinen Finanzpolizeistaat nach Metternich‘schem Vorbild errichten

Wien (OTS) - "Die Regierung unterstellt einer ganzen Berufsgruppe, sie würde betrügen, das ist unzumutbar! Zudem wird die Registrierkassenpflicht, durch die die geplante Steuerreform finanziert werden soll, zu einem Fiasko für alle Betroffenen werden", warnt Team Stronach Klubobfrau Waltraud Dietrich. Für den stellvertretenden Parteiobmann des Team Stronach, Dr. Wolfgang Auer steht fest: "Staat und Finanz wollen Gastwirte und den Tourismus zugrunde richten!" Es sei daher verständlich, "dass die Gastronomen auf die Barrikaden gehen!"

Angesichts des Generalverdachts des Steuerbetrugs "sollte doch die Finanz gleich selbst die Betriebe leiten. Dann können die Finanzpolizisten hautnah erleben, unter welch schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen die Gastronomie, Hotellerie und der Tourismus arbeiten", erklärt Auer und erinnert: "Der Tourismus ist eine massive Stütze der Wirtschaft in unserem Land!"

Dietrich warnt davor, "dass allein durch die Registrierkassenpflicht tausende Arbeitsplätze vernichtet werden!" Sie kritisiert die Verdächtigungen, denen die Unternehmer ganz offen ausgesetzt sind. "Österreich ist nicht Griechenland! Wir brauchen keinen Finanzpolizeistaat nach Metternich‘schem Vorbild!", so Dietrich. Es sei zu befürchten, "das besonders im ländlichen Raum das Gastronomensterben weitergeht und sich unter diesen Bedingungen kaum jemand dafür interessiert, einen Betrieb zu eröffnen", mahnt die Team Stronach Klubobfrau.

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