ÖHV: AK als Steigbügelhalter für Arbeitsplatzvernichter

Signal der Regierung an Hotelinvestoren: „Nicht bei uns!“

Wien (TP/OTS) - ÖHV: Branchen, die Arbeitsplätze schaffen, sollten gefördert werden. Sollte man meinen: Die Regierung nimmt sie mit Steuererhöhungen zielsicher ins Visier.

Die Kritik an der MwSt-Erhöhung nimmt kein Ende. Doch das hindert die Regierung nicht daran, mitten in der Krise Arbeitgeber zu belasten. Die Arbeiterkammer leistet ihr nun mit einem "Unternehmensmonitor" mit Zahlen aus 2013 Schützenhilfe: Von "ausreichend Krisenpolster" und "zweistelligen Renditen" ist da die Rede. Bei den Betrieben, die die Erhöhung am meisten trifft, kann davon keine Rede sein: Die Ergebnisse selbst in der Top-Hotellerie liegen bei bescheidenen 2 %. Selbst damit ist bald Schluss: Nach der Reform werden laut Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) nur mehr 10 bis 20 % der Hotels positive Zahlen schreiben. "Klarer könnte das Signal für Investoren auf dem Hotelmarkt nicht sein: Nicht bei uns!", halten Michaela Reitterer und Mag. Gregor Hoch, die Präsidenten der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), fest.

Politik gegen KMU

200 Mio. Euro mehr MwSt. werden Hotels abliefern müssen. Genauso hoch ist das neue "Wirtschaftspaket" dotiert - ein Zufall? Jedenfalls ist es so konzipiert, dass Hotels davon kaum profitieren: Das Herzstück ist eine höhere Förderung für Mitarbeiterbeteiligungen - ein Modell, das in kleinstrukturierten Branchen nicht greift. Viel besser wäre eine Lohnnebenkostensenkung, von der alle profitieren. Mitarbeiter von KMU haben gar nichts davon. Im Gegenteil, sie werden Förderungen für börsennotierte Betriebe bezahlen - nicht wenige mit ihrem Arbeitsplatz. Die ÖHV vertritt 1.300 Betriebe mit mehr als 40.000 Mitarbeitern und 160.000 Betten (rund 2/3 der 4- und 5-Sterne-Betten in Österreich).

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