ÖHV: Ja zu Raucherlounges, nein zu Überwälzung der Kosten auf Arbeitgeberbetriebe

Wien (TP/OTS) -

Diese Meldung wurde korrigiert Neufassung in Meldung TPT0006 vom 10.04

Die von der ÖHV durchgesetzten Raucher-Lounges bieten
viele Vorteile, erklärt Präsidentin Michaela Reitterer. Dass die Regierung die Kosten für erzwungene Fehlinvestitionen auf die Branche überwälzt, stößt ihr sauer auf.

Dass die von der Österreichischen Hoteliervereinigung geforderten Raucher-Lounges weiter genutzt werden können, ist für Reitterer eine Win-Win-Situation: "Realistisch betrachtet wird auch nach 2016 noch geraucht werden. Aber in Raucher-Lounges wird niemand zum Passivraucher, der das nicht will."

Die Argumente für Raucher-Lounges

1. Keine Belästigung für Anrainer
2. Keine Belastung für nichtrauchende Gäste
3. Schutz für Mitarbeiter
4. Investitionen in Raucher-Lounges müssten nicht aus Steuergeldern ersetzt werden
5. Keine zusätzliche gesundheitliche Belastung für Raucher im Winter

Nein zu Kosten-Überwälzung auf Tourismusbetriebe

Laut ÖHV-Umfrage haben Österreichs 4- und 5-Sterne-Hotels 30 Mio. Euro in den Nichtraucherschutz investiert, im Durchschnitt 44.000 Euro. Die Prämie von 10 % des Restbuchwerts sei ein Anfang, aber die vorzeitige Abschreibung hilft nur Betrieben mit positiven Ergebnissen, so Reitterer: "Werden da Kosten für eigens eingerichtete und jetzt sinnlose Trennwände und Entlüftungen auf Arbeitgeber in einer schwierigen Situation übergewälzt? Statt dass die Regierung die Konsequenzen für ihre Entscheidungen trägt? Das wirkt, als hätte es System", verweist Reitterer auf die Steuererhöhungen, die den Tourismus besonders treffen.

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