ÖHV-Gratzer: Rücktritt von Spartenobmann Ultsch muss zu denken geben!

Wien (TP/OTS) - ÖHV: ÖHV-Generalsekretär: Politik täte gut daran, dieses Zeichen ernst zu nehmen: Er ist ein Spiegelbild der Situation in den Tourismusregionen.

"Mit Harald Ultsch ist der falsche zurückgetreten: Er hat und hätte nie Belastungen für die Branche zugestimmt. Er ist Seite an Seite mit der ÖHV dagegen aufgestanden", erklärt Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), zum Rücktritt des Tiroler Spartenobmanns.

Ein Rücktritt als Zeichen

Ultschs Rücktritt ist ein Signal an die Politik und ein Fanal für eine Organisation. "Er hat seine Beweggründe in einem offenen Brief dargelegt, daran gibt es nichts zu rütteln. Sie sind ein Spiegelbild der Stimmung in der Branche. Der Rücktritt muss denen zu denken geben, die ihn verursacht haben", betont Gratzer. Denn für die mangelnde Rückendeckung kann Ultsch nicht verantwortlich gemacht werden: Sein Nachfolger wird mit ebenso starkem Gegenwind aus den gleichen Reihen rechnen müssen: "Da wünsche ich ihr oder ihm viel Durchhaltevermögen!" Umso mehr bedankt Gratzer sich bei allen, die sich weiterhin mit Verve und Engagement für die Branche einsetzen.

Der Hintergrund: die Belastungspolitik

Die Bundesregierung hat sich bei den Steuererhöhungen auf den Tourismus konzentriert, verweist Ultsch in einem offenen Brief auf die offensichtliche Benachteiligung des Tourismus als Grund für seinen Rücktritt. Konkret sind das die Erhöhung der MwSt und der Grunderwerbsteuer wie die Verlängerung der Abschreibungsdauer. Die Mittel daraus verteilt die Regierung mittels höherer Förderungen gezielt auf andere Branchen um: Mitarbeiterbeteiligungen und höhere Förderungen für Forschung und Entwicklung kommen etwa im KMU-dominierten Tourismus nicht an.

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