EU-Kommission auf ÖHV-Kurs: Marktmacht der Portale wird beschränkt

Wien (TP/OTS) - "Richtungweisend" ist laut ÖHV-Generalsekretär Markus Gratzer die EU-Erkenntnis, dass der Missbrauch der Marktmacht der Online-Plattformen die gesamte europäische Wirtschaft gefährdet. Explizit genannt werden in dem geleakten Paper, das der ÖHV vorliegt, Tripadvisor und booking.com.

Das geleakte Papier wurde für EU-Digitalkommissar Günther Öttinger vorbereitet. Als größte Gefahr wird nicht die zunehmende Bedeutung der Online-Plattformen oder der Fortschritt gesehen, sondern der Missbrauch der Marktmacht. Die explizit genannten Portale Tripadvisor und booking.com könnten Kommissionen nach freiem Ermessen festlegen, so die nüchterne Feststellung. Das teilweise geleakte Paper finden Sie auf der ÖHV-Website zum Download:
http://oehv.at/OEHV/files/92/92af2b4c-b0b0-4e33-97ee-30cc7d9fad8c.pdf

EU will Willkür der Konzerne beenden

Die EU will jetzt mit diesen unfairen Praktiken aufräumen: "Die ÖHV war da wachsam und hat mit der Beschwerde sehr früh aufgezeigt, dass Online-Portalen Einhalt geboten werden muss. Es ist gut, dass die EU hier jetzt die richtigen Schritte setzt - auch wenn der offizielle Weg wohl noch dauern wird", so ÖHV-Generalsekretär Dr. Markus Gratzer. Die ÖHV hat früh aufgezeigt, dass Wertschöpfung in großem Stil abfließt, obwohl die Leistung lokal erbracht wird: "Die EU will dem jetzt einen Riegel vorschieben", freut sich Gratzer. Ebenso will die EU-Kommission für mehr Transparenz sorgen. Auch an Selbstkritik mangelt es der EU nicht: Der Kommission ist bewusst, dass KMU derzeit von der EU gar nicht vor den Konzernen geschützt werden können. Das sollte sich jetzt ändern!

ÖHV - aktive Stimme der österreichischen Hotellerie

Pro Jahr erwirtschaftet die Tourismus- und Freizeitwirtschaft 15 % des BIP. Von ihren Investitionen und Gästeausgaben leben ganze Regionen. Die ÖHV vertritt 1.300 Betriebe mit mehr als 40.000 Mitarbeitern und 160.000 Betten. Das sind rund 2/3 der 4- und 5-Sterne-Betten Österreichs.

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