Arbeitgeber: Umdenken gefordert!

Tag der Arbeit: Standort braucht Fokus auf Wertschöpfung

Wien (TP/OTS) - ÖHV: Branchenvergleiche zeigen das gleiche wie internationale Vergleiche: Hotels schaffen Arbeitsplätze. In der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik sollte das beherzigt werden, empfiehlt ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer.

Alleine seit Saisonbeginn haben Österreichs Hotels 2.875 Arbeitsplätze geschaffen, ein Plus von 3,19 %. "Damit sind wir ziemlich alleine in Österreichs Wirtschaft. Über alle Branchen gerechnet lag die Steigerung bei 0,65 %. Das reicht nicht, um die Arbeitslosigkeit effektiv zu bekämpfen", wünscht sich Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), in der Standort- und Arbeitsmarktpolitik einen Fokus auf die Branchen, die neue Arbeitsplätze schaffen.

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Offene Stellen: Hotellerie 319, Gesamtwirtschaft 11

Hotels schrieben im Winter 2014/15 um 19,21 % mehr Stellen aus als im Vorjahr. In der Gesamtwirtschaft lag die Steigerung bei 0,04 %, ganze 11 Stellen - inklusive Hotellerie! Ohne Hotels wäre es ein Rückgang gewesen. Oberstes Ziel muss sein, jene Betriebe zu unterstützen, die Arbeitsplätze schaffen, statt Betriebsübergaben und Investitionen zu verteuern.

Hier arbeiten Menschen

Wie wichtig aktive Arbeitsmarktpolitik ist, zeigen die jüngsten Entwicklungen - alleine in den vergangenen Wochen wurden wieder Hunderte Kündigungen angemeldet: "Darunter war kein einziges Hotel", erinnert Reitterer an die tägliche Realität in einer Branche, die Arbeit schafft und nicht abschafft: "Bei uns wird nicht ausgelagert, bei uns wird niemand durch Maschinen ersetzt. Bei uns muss gearbeitet werden - und das ist gut so."

Schritt in die Zukunft: Ausbildung für Online-Vertrieb

Erfreut ist Reitterer über die Aufnahme einer Spezial-Lehre für Online-Vertrieb in das Lehrberufspaket des Wirtschaftsministeriums:
"Der Online-Vertrieb entscheidet über in der Zukunft über den Erfolg der Branche. Mitarbeiter, die diese technologische Kernkompetenz beherrschen, werden von vielen Betrieben händeringend gesucht. Da liegt die Zukunft für unsere Betriebe: bei den Mitarbeitern von morgen - den digital natives."

Starke Tourismusregionen ganz vorne

Bestätigt wird das von einem EU-weiten Vergleich: Österreich hat die niedrigsten Erwerbslosenraten nach Deutschland - und zwar wegen der tollen Werte aus den tourismusintensiven Bundesländern. Nirgends gab es 2014 so niedrige Erwerbslosenquoten wie in Tirol (3,2%), Vorarlberg (3,4%) und Salzburg (3,5%). "Umso wichtiger ist es, den Tourismus zu stärken. Da geht es um Arbeitsplätze, Investitionen, Dienstleistungsexporte - es geht um den Standort", so Reitterer.

6 Vereine, 250.000 Mitarbeiter - und immer kommen neue dazu!

Die ÖHV formiert gemeinsam mit dem Gewerbeverein, dem Handelsverband, dem Austrian Council of Shopping Centers, dem ReiseVerband und den Land&Forst Betrieben Österreich die Freien Arbeitgeberverbände. Das ist Österreichs erste Plattform mit ausschließlichem Fokus auf die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Sie ist unabhängig von Parteien und Steuergeldern. Sie vertreten 5.000 Unternehmen mit 17.000 Standorten, mehr als 250.000 Mitarbeitern und mehr als 32 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr. Sie schaffen in Österreich Arbeitsplätze und zahlen in Österreich Steuern.

6 Punkte für die Zukunft des Arbeitsmarktes

Das Programm der Freien Arbeitgeberverbände unter dem Motto "Entbürokratisierung. Liberalisierung. Entlastung. Jetzt!" steht für einen Neustart in 6 Schritten:

1. Neuausrichtung des Standortdialogs auf Branchen, die kontinuierlich Arbeitsplätze schaffen
2. Grundlegend neue Gewerbeordnung, um die wirtschaftliche Realität abzubilden
3. Zeitgemäßes Arbeitsrecht
4. Nachhaltige Senkung der Lohnnebenkosten
5. Steuersenkung Hand in Hand mit Strukturreform
6. Schaffung eines unternehmensfreundlichen Regulierungsumfelds

Diesen 6-Punkte-Plan finden Sie hier zum Download.
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