Keine Spur von Reform: Unternehmergeist fehlt

Nachbesserung helfen, aber es bleibt eine Fehlentscheidung

Wien (TP/OTS) - Von Reform keine Spur, im Gegenteil: Das Ausgabenproblem wurde verschärft, das Einnahmenproblem nicht beseitigt. Von Einsparungen für Hotels kann keine Rede sein: Die Mehrbelastungen bleiben problematisch.

Von der groß angekündigten Steuerreform ist nicht viel geblieben. Bei Abschreibung und Betriebsübergabe wurden überlebensnotwendige Reparaturen durchgesetzt und die schlimmsten Fehler verhindert: Für die Hotellerie ist das ein "ein Trostpflaster auf eine klaffende Wunde." Von "Entgegenkommen" und "Einsparungen für die Hotellerie" könne keine Rede sein: Die Belastungen werden in den Tourismusregionen Wertschöpfung und Arbeitsplätze kosten.

MwSt-Erhöhung: die falsche Antwort auf den Nächtigungsrückgang

Die Präsidenten der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) Michaela Reitterer und Mag. Gregor Hoch bleiben bei ihrer Kritik:
"Haben wir ein Ausgabenproblem oder ein Einnahmenproblem? Die Regierung kennt die richtige Antwort, warum gibt sie die falsche? Damit fällt man bei den Unternehmern durch." Ein von der ÖHV präsentiertes Gutachten der renommierten Ökonomin MMag. Agnes Streissler-Führer zeigt auf: Die MwSt-Erhöhung kostet die Betriebe einen dreistelligen Millionenbetrag. Dabei wäre nach dem Nächtigungsrückgang 2014 ein Impulsprogramm 2015 notwendig anstelle zusätzlicher Belastungen.

Branche zeigt auf - und verhindert Schlimmeres

Intensives Lobbying, sachliche Argumente und unmissverständliche Kritik der Branche haben letzten Endes ruinöse Fehlentscheidungen verhindert. "Die längere Abschreibungsdauer und die höhere Grunderwerbssteuer in der ursprünglichen Form hätten Leitbetriebe in den Ruin geführt", halten die Präsidenten fest. Die ganze Energie, die in die Reparatur von Fehlern gesteckt wurde, hätte in die Zukunft des Tourismus investiert werden müssen - eine der wenigen Branchen, die Arbeitsplätze und eine positive Leistungsbilanz schaffen.

ÖHV bleibt dabei: keine Reform, sondern ein Schaden für den Standort

Hoch und Reitterer bedauern, dass der grundlegende Fehler der "Steuerreform" nicht behoben wurde: "Das ist keine Reform, das sind Quersubventionen. Die Mehrwertsteuer-Erhöhung im Tourismus finanziert Mitarbeiterbeteiligungen und Prämien für Konzerne." Das schwächt die Wettbewerbsposition im Tourismus - ein Schaden für den Standort.

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