Heumarkt: Planung der Sportstätten überzeugt WEV-Generalversammlung

Wien (TP/OTS) - Rund ein Jahr wurde seit der öffentlichen Präsentation der Pläne zur Neugestaltung des Areals Eislauf-verein/InterContinental/Konzerthaus gearbeitet - "ein Jahr der intensiven Gespräche mit allen Beteiligten, vor allem natürlich mit Eislaufverein, Konzerthaus und den ExpertInnen der Stadt und des Bezirks. Ein Jahr des gemeinsamen Feilens an den Details", zieht Projektleiterin Daniela Enzi, Geschäftsführerin des Projektplaners WertInvest, Bilanz. Diese Arbeit überzeugte vergangene Woche die Mitglieder des Wiener Eislaufvereins (WEV): Sie bewerteten, wie der Verein in einer Aussendung bekannt gibt, die den Eislaufverein betreffenden Flächen- und Funktionszuordnungen positiv und beauftragten das Verhandlungsteam des WEV mit der Fortsetzung der Gespräche mit Grundeigentümer und Projektplaner WertInvest.

Neben der völligen Neugestaltung und technischen Erneuerung der rund 6.000 Quadratmeter großen Freiluft-Eislauffläche sowie der Garderoben- und sonstigen Räumlichkeiten des WEV ist die Errichtung von zwei unterirdischen Eissporthallen vorgesehen, die ganzjähriges Eishockey-, Eistanz- und Eis-kunstlauftraining möglich machen. Gegenüber der bestehenden, relativ kleinen, Eishalle ein Zugewinn, der den SportlerInnen modernste Trainingsmöglichkeiten bietet. "Nun gilt es", so Daniela Enzi, "die noch offenen wirtschaftlichen und juristischen Details zu konkretisieren. Der Pachtvertrag mit dem Wiener Eislaufverein soll auf 99 Jahre verlängert werden".

Parallel wird der aus dem Wettbewerbsverfahren als Sieger hervorgegangene Entwurf des brasilianischen Architekten Isay Weinfeld auch in allen anderen Bereichen konkretisiert. Was im Winter - wie bisher - ein großer Eislaufplatz ist, soll in Zukunft im Frühling, Sommer und Herbst ein attraktiver, öffentlicher und damit frei zugänglicher Platz werden. Ein Erholungs- und Freiraum, der etwa auch dem Konzerthaus die Möglichkeiten musikalischer Darbietungen geben soll. Konzerthaus-Direktor Matthias Naske betonte gegenüber dem ORF die Absicht der Wiener Musik-Institution, "mit den gewohnt hohen qualitativen Ansprüchen neue musikalische Impulse für die Stadt" zu entwickeln.

Die mit neuen Nutzungen verknüpfte jährlich statt findende "Verwandlung" des Eislaufplatzes stellt hohe Anforderungen an Planer, Techniker und Gestalter. "Unser gemeinsames Ziel: Im Winter den wahrscheinlich schönsten Eislaufplatz der Welt, im Sommer einen entspannten Ort der Begegnung von Erholung, Musik und Sport zu schaffen", umreißt Enzi die Vision. Für den dritten Bezirk sei das mit Gesamtkosten von an die 300 Millionen Euro verbundene Projekt eine große Chance, erklärt Bezirksvorsteher Erich Hohenberger:
"Unsere traditionelle Attraktion Eislaufplatz wird noch attraktiver und vor allem sichtbarer und erlebbarer, was aus den öffentlichen Budgets nicht zu finanzieren wäre. Durch die Öffnung des Grundstücks im Sommer wird ein neuer Frei- und Erholungsraum im Bezirk geschaffen, der die seit Jahren gewünschte Durchwegung zum Erlebnis macht und den Beethovenplatz organisch an das Reisnerviertel heranrückt."

Die Grundidee des Architekten Isay Weinfeld bietet dafür eine großartige Basis: Der Entwurf sieht vor, die ebenerdigen Zubauten des Hotelgebäudes abzureißen, die Heumarkt-Seite des Areals nicht mehr (wie derzeit) abzuriegeln und neue Wege zwischen Ring und dem dritten Bezirk schaffen. Eine von Weinfeld konzipierte "Stadt-Terrasse" vergrößert den ganzjährig nutzbaren öffentlichen Raum beträchtlich und ergänzt die Freiluft-Eislauffläche um eine frei zugängliche "Tribüne". Das Erdgeschoss verbindet die Zugänge zu den unterschiedlichen Nutzungsbereichen: Eislaufverein, Hotel, Konferenzzentrum, weitere Sportangebote wie etwa Sportclub, Schwimmbad, Schul-Turnsaal sowie die Freiflächen.

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