Nocker-Schwarzenbacher zur Steuerreform: Kleine Nachbesserungen für Tourismus erreicht

Tourismus bleibt aber hauptbetroffene Branche

Wien (TP/OTS) - Die Tourismusvertreter in der Wirtschaftskammer haben sich in den vergangenen Wochen intensiv für Nachbesserungen in Zuge der Begutachtung zur "Steuerreform" eingesetzt. Im heute verabschiedeten Ministerratsbeschluss zur Steuerreform gab es in zwei Bereichen ein Entgegenkommen der Bundesregierung, kommentiert die Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) die Korrekturen bei der Grunderwerbsteuer und im Bereich der Umsatzsteuer.

Bei der Grunderwerbsteuer im Rahmen von Betriebsübergaben in der Familie soll es einen Freibetrag von 900.000 Euro bzw. alternativ einen Stufentarif oder eine Deckelung von 0,5 Prozent geben. Erfreulich ist in diesem Zusammenhang die Erweiterung des Familienbegriffs - etwa auf Geschwister, Nichten oder Neffen des Übergebers.

Die Beherbergung wird in Zukunft mit 13 Prozent statt wie bisher mit 10 Prozent Mehrwertsteuer versteuert. Zumindest eine kleine Erleichterung konnte bei Pauschalangeboten von Zimmer mit Frühstück bzw. Halb- oder Vollpension erreicht werden. Hier wird auch zukünftig das Frühstück inklusive Frühstücksgetränke mit 10 Prozent Mehrwertsteuer angesetzt.

Trotz dieser kleinen Nachbesserungen, steht für die WKÖ-Tourismus-Sprecherin Nocker-Schwarzenbacher fest: "Die überdurchschnittlichen Belastungen unserer Branche in den vergangenen Jahren und zuletzt durch die Steuerreform müssen nun endlich ein Ende haben - nun besteht noch größerer Handlungsbedarf, unsere Betriebe zu entlasten."

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich ist die solidarische Interessenvertretung für über 90.000 Tourismusbetriebe aus den Branchen Gastronomie, Hotellerie, Freizeit-und Sport, Reisebüros, Kinos, Kultur- und Vergnügungsbetriebe sowie Gesundheitsbetriebe. 600.000 Arbeitsplätze (jeder 5. Vollzeitarbeitsplatz) hängen direkt oder indirekt von Tourismus und Freizeitwirtschaft ab (WIFO).

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