ÖHV: Ja zu Entbürokratisierungs-Offensive

Entlastungen für Arbeitgeber-Betriebe dringender denn je

Wien (TP/OTS) - Österreichs bereits sprichwörtliche Bürokratie bietet eine Fülle von Ansätzen für Reformen: Die Bundesregierung kann aus dem Vollen schöpfen.

"Die Förderpyramide im Tourismus ist das beste Beispiel, wie schlank Fördersysteme aufgestellt werden können: Da gibt es keine Doppelgleisigkeit zwischen Bund und Ländern mehr. Die Frage ist:
Warum wurde dieses hochgelobte Modell noch nicht längst auf alle anderen Bereiche umgelegt?" Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), sieht noch viel Optimierungspotenzial in der Verwaltung. Beim Bonus-Malus-System kann die Bundesregierung zeigen, wie ernst es ihr mit dem Reformeifer ist:
Denn das wird keinen einzigen Arbeitsplatz in Österreich schaffen -außer vielleicht in der Bürokratie: "Wer Entbürokratisierung ernst nimmt, kann kein Bonus-Malus-System beschließen."

Ziel muss Umdenken in Behörden sein

"Motivieren statt regulieren" unterstützt Reitterer ebenso wie das Monitoring der Maßnahmen: "Das sollte die Regierung auch auf bestehende Regelungen ausweiten." Ziel müsse ein Umdenken in den Behörden sein: "Wir brauchen keine Inspektorate, die wegen Kleinigkeiten hohe Strafen aussprechen, sondern Standort-Manager, die die Betriebe und die Region weiterentwickeln", erklärt Reitterer.

Reitterer lobt Preis für Landeshauptleute aus

"Generell bietet Österreich mit seiner Vielzahl föderaler Regelungen vom Jugendschutz bis zur vorgeschriebenen Dicke der Brandmauern eine Vielzahl an Kuriositäten, die es auszuräumen gilt: "Der Landeshauptmann, der objektiv nachweisen kann, warum die Jugendlichen in seinem Bundesland nicht so lange ausbleiben können wie die aus einem anderen oder ob Feuer in seinem Bundesland anders brennt als anderswo, bekommt von mir einen Preis", erklärt Reitterer.

Fokus auf den Arbeitsmarkt

Die ÖHV vertritt 1.300 Betriebe mit mehr als 40.000 Mitarbeitern und 160.000 Betten (rund 2/3 der 4- und 5-Sterne-Betten in Österreich). Gemeinsam mit dem Gewerbeverein, dem Handelsverband, dem Austrian Council of Shopping Centers, dem ReiseVerband und den Land&Forst Betrieben Österreich bildet sie die Freien Arbeitgeberverbände, Österreichs erste Plattform mit ausschließlichem Fokus auf die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Diese Verbände vertreten 5.000 Unternehmen an 17.000 Standorten mit mehr als 250.000 Mitarbeitern und mehr als 32 Mrd. Euro Umsatz pro Jahr. Ihren 6-Punkte-Plan finden Sie hier zum Download.
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