ÖHV-Ipp: Standort stärken, Steuerreform nachbessern

ÖHV-Kurzfilm „Tourismus in Österreich: Die Hotellerie“

Wien (TP/OTS) - ÖHV: Die Steuerreform in der jetzigen Form wäre ein Armutszeugnis für den Tourismusweltmeister Österreich, so das Fazit von ÖHV-Vizepräsident Alexander Ipp. Er setzt auf Rückendeckung aus Niederösterreich.

"Österreich fällt in Standort-Rankings immer weiter zurück und die Regierungsvorlage zur Steuerreform setzt da noch eins drauf. Standort-Management sieht anders aus", hält Alexander Ipp zur missglückten Steuerreform fest. Der Inhaber der jüngsten Hotelkette Österreichs und Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) spricht für mehr als 1.300 Arbeitgeberbetriebe in Österreich: "Diese Unternehmen investieren laufend in den Standort und in ihre Wettbewerbsfähigkeit. Das können sie aber nur, wenn es mit den Belastungen nicht so weitergeht."

Wie wichtig ist Tourismus eigentlich?

Mittel- und langfristig nimmt die Bedeutung von Dienstleistern für die Standortentwicklung zu, mittlerweile tragen sie 70 % zum BIP bei. Wie wichtig die Hotellerie als Arbeit- und Auftraggeber ist, kann unter www.oehv.at/film nachgesehen werden: "Alle, die mit Tourismus zu tun haben, sollten einen Blick auf den Film werfen. Denn sicher unterschätzen die meisten seine Bedeutung enorm", so Ipp.

Marke Niederösterreich entwickeln heißt Steuerreform entschärfen

Hoffnung setzt Ipp in die Durchsetzungskraft und Wirtschaftskompetenz auf Landesebene: "Gute Argumente aus Niederösterreich finden bei der Bundesregierung traditionell Gehör", so der Branchensprecher. Für die nachhaltige Festigung Niederösterreichs als Marke und Ausbildungsstandort im Tourismus müssen die Rahmenbedingungen passen:
"Wir können uns nicht leisten, Arbeitgeber und Investoren abzuschrecken", hält Ipp fest und fordert substanzielle Nachbesserungen bei der Steuerreform wie Pauschalen für Packages, die Verlegung der Mehrwertsteuererhöhung in den Mai und die Einbindung der Hotellerie in die Erstellung des Immobilienpreisspiegels.

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