ÖHV: Fehler ausbügeln für mehr Wertschöpfung

Wien (TP/OTS) - ÖHV: ÖHV-Vizepräsident Florian Singer bringt es auf den Punkt: Einige Fehler der Steuerreformkommission konnten ausradiert werden, aber es gibt noch sehr viel zu tun. Ein Kurzfilm der ÖHV zeigt, worum es geht.

"Die Steuerreform ist so verkorkst - es wäre besser, wieder bei null zu beginnen", erklärt Florian Singer, erfolgreicher Hotelier in Berwang und Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Hält die Regierung aber an der Gesetzesvorlage fest, sind Entschärfungen für die Tourismusregionen im Westen notwendig: "Da sind Politiker, Arbeitgeber und Arbeitnehmer gefordert: Alle müssen an einem Strang ziehen." Das Ergebnis schönzureden wäre falsch: "Der erste Entwurf war eine Katastrophe und wir müssen weiter alles daran setzen, das Schadensausmaß einzudämmen."

ÖHV-Kurzfilm: Erklärt allen, was Tourismus bedeutet

Wie wichtig das ist, zeigt ein Kurzfilm der ÖHV unter www.oehv.at/film: "Das muss in die Köpfe der Politiker", so Singers Wunsch. Wertschöpfungs- und Arbeitsplatzverluste sind die logische Folge der Belastungen - und wirklich das Letzte, was ein Standort in der Krise braucht. Das wäre auch nicht notwendig, denn Qualität ist im Tourismus nach wie vor gefragt: "Unser Angebot ist im internationalen Vergleich top. Aber die Politik muss aufhören, uns ins Geschäft zu pfuschen und uns endlich wieder die wichtige Arbeit machen lassen: Nämlich uns um unsere Gäste zu kümmern!", fordert Singer.

Singer: "Schaden eindämmen!"

Das einzig richtige wäre, die Mehrwertsteuer nicht zu erhöhen. Doch die Chance, dass sich die Vernunft durchsetzt, ist gering. "Das mindeste ist, dass unsere Nationalräte den Schaden eindämmen. Die Lösungen müssen funktionieren und praxisnah sein, etwa beim Splitting von Frühstück und Halbpension oder beim Verkauf von Packages. Auch dass die Mehrwertsteuer Anfang April, also in der laufenden Saison erhöht wird, bedeutet nur unnötigen Mehraufwand für die Betriebe", so Singer konkret. Der Immobilienpreisspiegel zur Berechnung der Grunderwerbsteuer soll mit Praktikern aus dem Tourismus entwickelt werden: "Sonst stehen Fantasiepreise in den Listen, die nie zu erwirtschaften sind." Für Makler wäre das natürlich toll, für Familienbetriebe und Arbeitsmarkt die nächste Katastrophe!

Neuer Lehrberuf "Hotelkaufmann/-frau": Wer hat´s erfunden?

Wie gute Ergebnisse Experten liefern, zeigt die Einführung des neuen Lehrberufs "Hotelkaufmann/-frau": "Da haben die ÖHV, die Wirtschaftskammer und die Berufsschulen in Tirol mit dem HGA superior die Vorarbeit geleistet. Jetzt wird unser Konzept als ‚Hotelkaufmann/-frau‘ bundesweit umgesetzt. Das ist gut so", freut sich Singer über diesen wichtigen Erfolg für die Zukunft der Branche.

Familienbetriebe - Stützen der Wirtschaft

Der Großteil der 1.300 ÖHV-Mitglieder in ganz Österreich sind Familienbetriebe. Mit 160.000 Betten repräsentieren sie rund 2/3 der 4- und 5-Sterne-Hotels. Werden die Betriebe nicht von der nächsten Generation übernommen, bricht der wirtschaftliche Kreislauf in den Tourismusregionen zusammen. Die unweigerliche Folge sind Arbeitsplatzverluste in Werbung, Verkehr, Handel, Gastronomie, Gewerbe, Sport-, Kultur- und Freizeitbetrieben sowie den Gemeinden.

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