ÖHV-Gratzer: Versprechen von Westachse und Wirtschaftsbund ohne Wirkung

Keine kürzere Abschreibung für Bad & Co.

Wien (TP/OTS) - ÖHV (Wien): Es galt als ausgemacht: Die Verlängerung der Abschreibungsdauer gilt nur für die Gebäudehülle, Investitionen können schneller abgeschrieben werden. Doch das war anscheinend nie der Plan.

Es wurde mehrfach bestätigt: Gebäudehüllen werden länger abgeschrieben, Bäder und ähnliches dafür schneller. Doch das war anscheinend nie geplant. Für die Hotellerie ist das wieder ein Schlag ins Gesicht. "Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder wurden die Unternehmer wieder belogen oder die Zusagen kamen von Stellen, die keine Ahnung haben", hält ÖHV-Generalsekretär Dr. Markus Gratzer fest.

Westachse & Wirtschaftsbund beim Wort nehmen

Sowohl die "Westachse" - die Landeshauptmänner Haslauer, Platter und Wallner - als auch der Wirtschaftsbund haben "Verhandlungserfolge" gefeiert: "Für andere Güter und Sachgegenstände wie z.B. Maschinen aber auch Fliesen, Bäder, Küchen, Haustechnik etc. ist je nach plausibler Nutzungsdauer eine Abschreibungsdauer von sieben bis zwanzig Jahre vorgesehen", hieß es da. Doch nun soll es anders kommen.

"Peanuts" kosten Vertrauen in die Politik

"Das Absurde daran ist ja: Für die Steuerreform sind es Peanuts. Dafür wird das Vertrauen in die Politik aufs Spiel gesetzt", wundert sich Gratzer. Klar sei, dass die Betriebe nun weniger investieren werden: "Ihnen bleibt ja nichts anderes übrig. Weil damit auch die Finanzierung teurer wird." Leidtragende wären in erster Linie Auftragnehmer aus dem Gewerbe und deren Mitarbeiter. Auf längere Sicht leidet die Wettbewerbsfähigkeit im Tourismus freilich enorm.

Abgeordnete des Wirtschaftsbundes stimmen zu, Unternehmer zahlen drauf

Von den versprochenen "substanziellen Nachbesserungen" kann keine Rede sein. Trotzdem, befürchtet Gratzer, werden alle Abgeordneten der Regierungsparteien die Belastungen abnicken. Den Schaden tragen die Unternehmer davon.

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