ÖHV-Wahlcheck OÖ: Welche Partei steht für Tourismuskompetenz?

Oberösterreich (TP/OTS) - ÖHV: Vor der Landtagswahl in Oberösterreich zeigen die wahlwerbenden Parteien Verständnis für die touristischen Herausforderungen der nächsten Jahre. Welche Schwerpunkte, Ziele und Strategien verfolgen sie für die Branche? Die ÖHV hat nachgefragt.

"Kommenden Sonntag entscheidet sich der politische Kurs im Land für die nächsten sechs Jahre. Grund genug, bei den relevantesten wahlwerbenden Parteien nachzufragen, wie sie zu grundsätzlichen Fragen, die uns Hoteliers bewegen, stehen", erklärt Sophie Schick, Vorsitzende der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) in Oberösterreich die Beweggründe für die Befragung, den "ÖHV-Wahlcheck".

Tourismusstrategie neu: Internationalisierung

Der Startschuss zur Weiterentwicklung der oberösterreichischen Tourismusstrategie ("Kursbuch2017ff") ist richtig und wichtig. "In der nächsten Legislaturperiode muss dieser Weg konsequent weitergegangen werden", betont Schick. Die geplante Zielsetzung in Richtung neue Märkte bzw. Internationalisierung kommt einer zentralen Forderung der Hoteliers-Sprecherin entgegen, um den kontinuierlichen Rückgang auf den Hauptmärkten Österreich und Deutschland aufzufangen:
"Mit der Zahl der internationalen Gäste steigt die Aufenthaltsdauer, je internationaler Regionen ausgerichtet sind, desto höher die Umsätze."

Belastungsschraube zurückdrehen

Alle befragten Politiker orten Hemmnisse und Stolpersteine für die Hotellerie - Schick fordert, dass Worten endlich Tagen folgen müssen. "Es gibt genug zu tun - angefangen von Reformen bei Bürokratie und Verwaltung in Land", so die Interessenvertreterin. Top-Priorität: Die Senkung der Lohnnebenkosten um die Belastungen der Steuerreform abzufedern und Initiativen am Arbeitsmarkt zu stimulieren - hier müsse die Landespolitik ihr Gewicht im Bund in die Waagschale werfen.

Vier gleiche Fragen - unterschiedliche Vorschläge und Strategien

Wirtschaftslandesrat Michael Strugl (ÖVP), Landeshauptmann-Stellvertreter Reinhold Entholzer (SPÖ), Landesrat Manfred Haimbuchner (FPÖ), Landesrat Rudi Anschober (GRÜNE) und Judith Raab (NEOS) wurden eingeladen, die folgenden vier Fragen zu beantworten:

1. Welche Schwerpunkte und Maßnahmen möchten Sie in der kommenden Legislaturperiode für den Tourismus, im Speziellen die Hotellerie, setzen bzw. müssen im "Kursbuch 2017ff" abgebildet werden?

2. Die Belastungsschraube für die Hotellerie wurde in den vergangenen Jahren immer stärker angezogen: Überbordende Bürokratie, praxisferne Verordnungen, Steuerreform 2015. Für die dynamische Weiterentwicklung der Branche in einem hochkompetitiven Umfeld brauchen die Unternehmer aber ein Mindestmaß an Rahmenbedingungen, die Engagement forcieren anstatt es zu bremsen. An welchen Hebeln wollen Sie ansetzen?

3. Rund ein Drittel der Sommerurlauber wählt die Urlaubsdestination aufgrund des Orts- oder Stadtbilds und der Architektur. Welche Maßnahmen in der Raumplanung und -ordnung werden Sie setzen, um die Ortskerne für Einheimische und Gäste attraktiv zu halten?

4. Die Hotellerie ist ein solider Arbeitgeber mit standortgebundenen Arbeitsplätzen. Dennoch gestaltet sich das Finden von ausreichend Mitarbeitern zunehmend schwieriger. Welche Unterstützung kann die Politik bieten, damit die Hotellerie zu den Mitarbeitern kommt, die sie braucht?

"Die Antworten der Kandidaten haben wir für die oberösterreichischen Kollegen neutral gegenübergestellt", so Schick. Jeder solle selbst beurteilen können, wer sich für die Branche engagiere und wo die meiste Wirtschafts- und Tourismuskompetenz vorhanden sei. Der "ÖHV-Wahlcheck" ist hier
(http://www.tourismuspresse.at/redirect/oehv_wahlcheck) zum Download
zu finden.

Sophie Schick, Vorsitzende der ÖHV Oberösterreich, hat Vertreter der relevantesten wahlwerbenden Parteien mittels "ÖHV-Wahlcheck" befragt.

Das Bild finden Sie hier zum Download. (C) ÖHV
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Sophie Schick
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