ÖHV: Aufwind für heimische Luftfahrt?

Tausch mit Mehrwert: Her mit den Investitionen in KLU, weg mit der Flugabgabe

Wien (TP/OTS) - ÖHV: Nach 6 Jahren Krise braucht die Wirtschaft positive Signale. Das Engagement privater Investoren am Flughafen Klagenfurt wäre eines, Bewegung bei der Flugabgabe ein anderes.

"Jede gute Nachricht für die Luftfahrt hilft dem Tourismus und umgekehrt. Wir setzen da auf vernünftige Kräfte in der Politik", erklärt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV). Positive Signale kommen aus Kärnten: Der Flughafen Klagenfurt könnte durch private Investoren gesichert werden. Vorsichtig optimistisch ist Reitterer bei der Flugabgabe:
Jede positive Veränderung hier wäre Rückenwind für die Wirtschaft.

Lebensader Airport

Heidi Schaller, Vorsitzende der ÖHV in Kärnten, unterstreicht die Bedeutung des Airports für die Region, Industrie und Tourismus profitieren gleichermaßen. Arbeitsplätze in beiden Branchen hängen direkt oder indirekt davon ab: "Für den Flughafen gibt es zwei ernstzunehmende Optionen: öffentliche oder private Investitionen. An die dritte will ich gar nicht denken."

Investoren zahlen, Land profitiert

Aus dem laufenden Betrieb können die notwendigen Investitionen in die Piste unter den derzeitigen Gegebenheiten nicht erwirtschaftet werden. Bezüglich Beihilfen ist die EU-Kommission aktuell besonders kritisch, diese wären aber nach dem angekündigten Engagement einer Gruppe strategischer Investoren gar nicht nötig: "Das wäre natürlich ein doppelter Vorteil für Kärnten: Es würden keine Steuergelder in den Flughafen fließen, aber er würde weiterhin für Steuereinnahmen sorgen. Das wäre der Investorengruppe zu verdanken", so Schaller. Die nächsten Schritte müssten zügig gesetzt werden: Bewertungsgutachten, Vertrag und Regierungsbeschluss. Werden die Sanierungsarbeiten nicht zeitgerecht umgesetzt, droht die Schließung per 1.1.2017.

Die Flugabgabe: die unterschätzte Belastung

Rückenwind wünscht sie sich von der Bundespolitik, die den Einfluss von Kostentreibern wie der Flugabgabe bislang unterschätzt: "Da wäre jeder Schritt in die richtige Richtung hilfreich. Wir sollten alles daran setzen, die Arbeitgeberbetriebe im Tourismus zu beleben", so Reitterer.

Top-Hotellerie: Österreichs Aushängeschild

Die ÖHV vertritt mehr als 1.300 Top-Hotels mit 160.000 Betten. Diese repräsentieren rund 2/3 der 4- und 5-Sterne-Hotels in Österreich. Sie decken mit 47,6 Mio. Nächtigungen 36 % der Nächtigungen in der österreichischen Hotellerie ab und beherbergen 41,3 % der internationalen Gäste. Die hohe Qualität der österreichischen Top-Hotellerie prägt Österreichs Image im Ausland stark.

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