InterContinental Wien & Viennale zelebrieren „Golden Times“

Am Mittwoch Abend luden InterContinental Wien und Viennale in die legendäre Htelbar, um die seit den 1960er Jahren bestehende, erfolgreiche Zusammenarbeit zu feiern.

Wien (TP/OTS) - Das InterContinental Wien und die Viennale verbindet eine langjährige Geschichte. Beide waren Wegbereiter für die Internationalisierung Wiens und sind bis heute Anziehungspunkt für Wiener und Besucher aus aller Welt.

Am 14. Oktober folgten rund 800 Gäste der Einladung von InterContinental Generaldirektorin Brigitte Trattner, Viennale-Direktor Hans Hurch, Eigentümer Michael Tojner und Wertinvest Geschäftsführerin Daniela Enzi, diese langjährige Kooperation zu feiern, darunter zahlreiche Vertreter aus Kunst, Kultur, Politik, Wirtschaft und Medien.

Als Ehrengäste waren der in New York lebende Präsident der Viennale Eric Pleskow und Isay Weinfeld, der brasilianische Architekt, der für die Neugestaltung des Areals InterContinental/Wiener Eislaufverein verantwortlich zeichnet, angereist.

Neben Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny, der betonte, dass "der Ausbau des Areals für das ganze Viertel wichtig ist und ein neues Zeichen der Architektur setzt" waren Klubobmann Rudi Schicker, die Landtagsabgeordneten Ernst Woller und Omar Al-Rawi und die ehemalige Kulturstadträtin Ursula Pasterk ebenso unter den Gästen wie die ChefredakteurInnen von Format und Kurier, Andreas Lampl und Martina Salomon sowie Falter Geschäftsführer Siegmar Schlager.

Vor allem aus dem Kulturbereich fanden sich viele Gäste ein, um in der von Andi Lackner cineastisch gestalteten Lobby anzustoßen: u.a. die Schauspielerinnen Nina Proll, Doris Schretzmayer und Susanne Michel, Burgtheater-Chefin Karin Bergmann, Kunsthaus-Direktorin Bettina Leidl, Dschungel-Direktor Stephan Rabl, die ArchitektInnen Elke Delugan-Meissl, Max Dudler, Jakob Dunkl, Erich Bernard und August Sarnitz, die KünstlerInnen Deborah Sengl, Hans Weigand, Peter Sengl, Peter Sandbichler sowie die britische Soulsängerin Dorretta Carter und Schauspieler und Regisseur Paulus Manker.

Zu den Klängen der legendären und weltbekannten Nicola Conte Combo mit seiner Sängerin Zara McFarlane und DJ Rainer Trüby feierten u.a. die Präsidentin der österreichischen Hoteliervereinigung Michaela Reitterer, Hotelier Martin Schick, Szene-Wirt Bernd Schlacher, Vienna Design Week-Chefin Lilli Hollein und die Doyenne des Wiener Nachtlebens, Marianne Kohn.

"Das Kino und das Hotel haben beide eine Vorgeschichte. Sie sind, wenn man das schöne Klischee benützen will, Fenster zur Welt und zugleich transitorische, feste Orte der vorübergehenden Erfahrung" fasste Viennale-Direktor Hans Hurch die Gemeinsamkeiten zusammen. 1960 in einem filmisch unterentwickelten Österreich gegründet, war der Titel des ersten Viennale Festivals für viele Jahre Mission:
"Filme die uns nicht erreichten" konnten KinobesucherInnen nun anstelle der klassischen Heimatfilme jener Zeit sehen.

Doch nicht nur die Filmlandschaft öffnete sich Anfang der 1960er. 1964 brachte das InterContinental, als erstes Hotel einer internationalen Kette, Modernität und Weltoffenheit in die Bundeshauptstadt und war bereits 1965, nicht ganz ein Jahr nach seiner Eröffnung, enger Kooperationspartner des Filmfestivals. Aufsehen erregte die Zusammenarbeit u.a. durch eine eigene, mit "Viennale" gebrandete Straßenbahn, die zwischen der damaligen Viennale Spielstätte Urania und dem schicken Hotel verkehrte. Selbst Filmschauplatz (u.a. für die Verwechslungskomödie "Hilfe, meine Braut klaut" oder eine legendäre Dallas-Folge aus dem Jahr 1989), diente das InterContinental immer wieder als Aufenthaltsort für Gäste der Viennale und wurde als Festivalzentrum für Journalisten genutzt.

Generaldirektorin Brigitte Trattner freut sich über die Vertiefung der langfristig angelegten Kooperation: "Es besteht seit jeher eine wechselseitige Faszination zwischen Filmwelt und mondänen Hotels, daher werden wir sicher noch viele internationale Gäste zur Viennale und in das InterContinental bringen".

Der Eigentümer der InterContinental Wien, Michael Tojner, ergänzte "ich sehe es als meine Aufgabe, behutsam mit der Historie des Hauses umzugehen und ihm gleichzeitig innovative Impulse zu geben" und verwies auf das im Rahmen der Veranstaltung präsentierte Buch "Since 1964 a view to the world - InterContinental Vienna", das die langjährige Geschichte und vielschichtigen Aspekte des Hotels beleuchtet.

In dem 2014, anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des InterContinental Wien, erschienenem und nun erweitertem und ins Englische übersetzten Buch spannen elf Autoren den Bogen zwischen der Architektur, dem städteplanerischen und politischen Kontext sowie der Kulinarik, den glamourösen Gästen und dem Lifestyle im Zeitalter des Düsenjets.

Die jeweiligen Perspektiven stammen aus der Feder von Erich Bernard, Severin Corti, Michael Fleischhacker, Hans Hurch, Andreas Lackner, Lilli Licka, Iris Meder, Georg Rigele, Georg Schmid, Jan Tabor und Andreas Ungerböck. Neben der Lektüre bieten sich dem Leser ein Einblick in das Fotoarchiv des Hotels und zahlreiche historische Aufnahmen sowie Darstellungen Wiens.

In den neu hinzugekommen Kapiteln folgt Jan Tabor den Spuren des amerikanischen Einflusses auf die österreichische Architekturgeschichte, Andreas Lackner beleuchtet die Rolle des Hotels als langjähriger Kooperationspartner des Life Balls und Andreas Ungerböck und Hans Hurch berichten von den Anfängen der Viennale und der Kooperation der beiden Institutionen.

Über das InterContinental Wien:

Das InterContinental Wien wurde 1964 als erstes internationales Hotel in Wien eröffnet. Das Gebäude wurde von Carl Appel basierend auf einem Entwurf des Chicagoer Architekturbüros Holabird & Root in streng funktionalistischem Stil entworfen und zählt zu den prägnantesten Vertretern der österreichischen Nachkriegsarchitektur. Mit ursprünglich über 500 Zimmern war das InterContinental Wien nicht nur eines der ersten InterContinental Hotels in Europa sondern auch das größte und modernste Hotel der österreichischen Hauptstadt.

Heute verfügt das InterContinental Wien über 459 Zimmer und Suiten, davon 49 Suiten, 91 Club Zimmer und die Präsidenten Suite (140 m2). Mit einem 1.200 m2 großen Konferenzzentrum mit natürlichem Tageslicht ist es für Einzelveranstaltungen mit bis zu 800 Personen geeignet. Die insgesamt 16 Veranstaltungsräume in Erdgeschoss und Mezzanin können entweder separat verwendet oder durch flexible Wände miteinander kombiniert werden.
Neben dem kürzlich von Andi Lackner in Kooperation mit Vitra neu gestaltetem Restaurant Parlor zählt das Café Vienna in der opulenten Lobby sowie die legendäre Intermezzo Bar zur Gastronomie des Hotels.

Über die Viennale:

Die Viennale, die in diesem Jahr zum 53. Mal stattfindet, ist Österreichs größtes internationales Filmevent und zugleich eines der akzentuiertesten und qualitätsvollsten Filmfestivals im europäischen Zusammenhang. Die Viennale ist der Versuch, sowohl ein Publikumsfestival für eine breite, kinointeressierte Öffentlichkeit zu sein, als auch den Stand der internationalen Filmkultur auf hohem ästhetischen und politischen Niveau zu vermitteln und zur Diskussion zu stellen. Es ist diese Kombination, die die Einmaligkeit der Viennale ausmacht.

In einer Art lebendigem, kulturellem Ausnahmezustand präsentiert die Viennale jährlich Ende Oktober bis Anfang November eine filmische Entdeckungsreise durch das Kino der Welt, analysiert den aktuellen «state of the production» ebenso wie neue filmische und mediale Tendenzen und Strategien. Für viele RegisseurInnen stellt die Viennale die einzige Möglichkeit dar, ihre Arbeiten in Österreich zu zeigen, denn nur die wenigsten Filme aus dem Festivalprogramm kommen in den regulären Kinospielbetrieb.

Mit seinem umfangreichen Rahmenprogramm aus Diskussionen, Lectures und künstlerischen Interventionen ist das Festival zugleich Ort und Zusammenhang vielschichtiger theoretischer Auseinandersetzung und Reflexion.

Die Viennale findet heuer vom 22.10.-5.11.2015 statt.

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