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Top-Chancen für Dienstleister mit Tourismuserfahrung

Wien (TP/OTS) - ÖHV: Jobwechsel statt Arbeitslosigkeit: Die Hotellerie bietet Tausenden eine Perspektive. Politik und Arbeitsmarktverwaltung könnten helfen.

Viele Beschäftigte haben jahrelang ihr Bestes gegeben und stehen jetzt vor der Herausforderung, mitten in der Krise einen neuen Arbeitsplatz zu finden. Bessere Chancen hat, wer seinen Fokus erweitert: In anderen verwandten Branchen aus der Dienstleistung, allen voran der Hotellerie, gibt es Tausende offene Stellen. Laut aktueller ÖHV-Branchenbefragung suchen 77 % der Top-Hotels suchen noch Mitarbeiter für die Wintersaison. Im Tourismus nehmen die Zahl der Beschäftigten und die der offenen Stellen zu. Aktuell meldet das AMS mehr als 4.000 offene Stellen in Beherbergung und Gastronomie, Branchenkenner gehen von deutlich höheren Zahlen aus.

Die Grafiken finden Sie hier zum Download. © ÖHV
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Offene Stellen in allen Abteilungen

Am wichtigsten ist die Motivation, die besten Chancen haben alle mit Branchenerfahrung oder abgeschlossener Ausbildung im Tourismus. „Wer sich bewirbt, kann dort weitermachen, wo er jetzt aufhören musste:
wirtschaftlich auf eigenen Beinen zu stehen“, erklärt Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Arbeit in den schönsten Urlaubsorten könne eine attraktive Option sein. Reitterer empfiehlt die Jobbörse www.hogastjob.com: „Da gibt es viele freie Stellen in Top-Betrieben. Aber wenn sie weg sind, sind sie weg.“

Mehr Umschulungen

Reitterers Wunsch an Politik, Gewerkschaft und Arbeitsmarktverwaltung: „Unterstützen wir die, die arbeiten wollen! Bauen wir Schulungsangebote für Branchen aus, in denen Arbeitsplätze entstehen! Schaffen wir effektive Modelle zur Saisonverlängerung, schaffen wir mehr Ganzjahresarbeitsplätze und Kinderbetreuungsplätze:
Wir können die Hotels am Wochenende ja nicht schließen, nur weil die Politik bei der Kinderbetreuung spart.“ Auch die Zumutbarkeitsbestimmungen sollten adaptiert werden: „Wenn das nicht rasch geschieht, treiben wir viele Mitarbeiter aus gut dotierten Kollektiverträgen mit 15 Gehältern direkt in Frühpension oder Arbeitslosigkeit. Dann explodieren die Sozialkosten.“

Top-Hotellerie: Arbeitsplatz- und Wirtschaftsmotor

Die ÖHV vertritt über 1.300 Top-Hotels: 2/3 der 4- und 5-Sterne-Hotels mit 40.000 Mitarbeitern: Arbeitsplätze, die durch weitere Belastungen gefährdet wären. Auf dem Spiel stehen außerdem 1 Mrd. Euro Investitionsvolumen.

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