Wirtshausführer Österreich fordert: „Lasst den Wirt Wirt bleiben."

Österreichs Wirte stehen nicht nur unter Generalverdacht als Steuerhinterzieher, sondern sind auch die Lieblingszielscheibe für immer neue Vorschriften und bürokratische Hindernisse.

Wien (TP/OTS) - Tausend ausgewählte österreichische Wirte sind im Wirtshausführer Österreich, einem „Positiv-Guide“ durch die guten Gaststätten des Landes, versammelt. Viele davon sind Familienbetriebe, die nur durch den vollen Einsatz des Wirtes und oft auch der gesamten Familie profitabel geführt werden können. Doch gerade diese persönliche Führung macht, so die Herausgeber des Wirtshausführers, Klaus Egle und Renate Wagner-Wittula, die besondere Atmosphäre dieser Betriebe aus. „Da wo ein Wirt ist, da ist es auch gemütlich“, so die überzeugten Wirtshausfans und: „Das Wirtshaus ist nicht nur ein Ort, wo man gut essen und trinken kann, sondern ein Kommunikationsplatz und Mittelpunkt jedes Ortes. Darüber hinaus ist der Wirt ein Wirtschaftsfaktor, der als Arbeitgeber und Anziehungspunkt für den Tourismus regionale Wertschöpfung bringt. Sperrt der Wirt zu, wird es im Ort finster!“

Wirt wird zum Watschenmann

Wenig Verständnis haben Wagner und Egle für den permanenten Gegenwind, der den heimischen Wirten rau ins Gesicht bläst. „Wir haben den Eindruck, dass der Wirt seitens der Behörden immer mehr zum Watschenmann gemacht wird“, kritisieren die Wirtshausführer-Herausgeber und bringen Beispiele dafür: Die über Jahre konfuse Gesetzgebung bei der Nichtraucherregelung, die aufwändige Kennzeichnung der Allergene mit fraglichem Nutzen, die Pauschalverdächtigung der Wirte als Steuerhinterzieher im Zuge der Einführung der Registrierkassenpflicht.

Wirte werden schleichend entmündigt

Und schließlich die Forderung der heimischen Landwirtschaft nach einer zwingenden Herkunftsauszeichnung für Fleisch auf der Speisekarte. „Viele engagierte Wirte lassen ihre Gäste nicht darüber im Unklaren, woher das Fleisch stammt, das sie verarbeiten“, so die Herausgeber, die darin durchaus einen Wettbewerbsvorteil erkennen. „Eine solche Deklaration zwingend vorzuschreiben ist nicht nur unnötig und wieder mit zusätzlichem Aufwand verbunden, sondern ein weiterer Schritt zur Entmündigung des Wirts; wir sind hingegen der Ansicht, dass der Wirt Herr im eigenen Haus bleiben soll und fordern darum: Lasst den Wirt Wirt bleiben!“

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