Touristiker wundern sich über Sandkastenspiele des IHS

Tourismusspartenobmann Franz Hörl unterstreicht massiven Arbeitskräftemangel im heimischen Tourismus. 80 Prozent der im Tourismus Beschäftigten sind mit der Bezahlung zufrieden!

Innsbruck (TP/OTS) - Verwundert reagiert Spartenobmann Franz Hörl auf eine Studie des IHS in Sachen Fachkräftemangel: „Wer behauptet, es gäbe keinen Arbeitskräftemangel im Tourismus, der hat seine Wiener Studierstube augenscheinlich nicht verlassen und vom Schreibtisch aus mangelhaft recherchiert. Man muss wahrlich kein Rechtsgelehrter sein, sondern nur die Augen und Ohren in der Praxis offen haben, um festzustellen, dass diese Aussage absolut an der Realität vorbeigeht. Von einer ‚angenommen niedrigen Bezahlung‘ darauf zu schließen, dass kein Arbeitskräftebedarf vorliegt, ist keine wissenschaftliche Meisterleistung.“

Alleine im Tiroler Tourismus wurden in den letzten zehn Jahren mehr als 13.000 neue Jobs geschaffen. In Anbetracht der demografischen Entwicklung und der Tatsache, dass immer weniger junge Menschen dem Arbeitsmarkt zugänglich werden, ist die Konklusion dieser „Studie“ mehr als mangelhaft. Hörl: „Auf solche Studien kann die Tourismuswirtschaft, die Wirtschaft und ganz Österreich durchaus verzichten. Wenn ich auch noch sehe, dass das Sozialministerium diesen Blödsinn in Auftrag gegeben und finanziert hat, dann bleibt mir nur dieses System zu hinterfragen. Dafür Steuergeld auszugeben ist wahrhaft Verschwendung. Wir bezahlen unsere Mitarbeiter fair und verlässlich. Dennoch bleiben jedes Jahr tausende Stellen frei, darum müssen wir uns kümmern anstatt sinnlose tendenzielle Studien zu verfassen.“

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Dr. Peter Trost, Wirtschaftskammer Tirol, Tourismus & Freizeitwirtschaft, T 05 90 90 5-1216, E peter.trost@wktirol.at

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