Wintersaison: Osterbonus und Schaltjahr - keine vorschnellen Jubelmeldungen!

Trotz steigender Nächtigungen und Ankünfte bietet die Wintersaison nur wenig Grund zum Jubeln: ÖHV-Gratzer fordert eine Erhöhung des ÖW-Budgets nach Vorbild des Handwerkerbonus.

Wien (TP/OTS) - „Wer jetzt vorschnelle Jubelmeldungen vom Stapel lässt, verkennt die Situation“, warnt Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), zu den heute veröffentlichten Nächtigungs- und Ankunftszahlen für die Wintersaison und den März. Vergleiche zum Vorjahr sind nur bedingt zulässig: Das Schaltjahr und der frühe Ostertermin verzerren das Ergebnis. „Die Anstiege bilden nur die funkelnde Seite der Medaille ab, die man gerne in die Kamera hält. Die Kehrseite ist die immer härtere wirtschaftliche Realität: Die ist nicht zu übersehen“, verweist der Interessenvertreter auf stark steigende Steuern und Abgaben.

Konkrete Maßnahmen gefordert

Auch Überregulierung und bürokratische Hürden schlagen sich direkt in den Ergebnissen nieder. EGTs im niedrigen einstelligen Prozentbereich lassen nicht viel Spielraum: Die höhere Umsatzsteuer und die Verlängerung der Abschreibungsdauer kosten die Betriebe hunderte Millionen. „Das kann nicht gutgehen. Wir brauchen von der Regierung eine schnelle Reaktion, die langfristig wirkt

  • Echte Lohnnebenkostensenkung, Arbeitszeitflexibilisierung
  • Dienstleister stärker in Standortpolitik einbinden: Sie schaffen Jobs mit Zukunft
  • Tourismuswerbung forcieren: Mehr Nachfrage schafft mehr Arbeitsplätze
  • Ratenparität verbieten: kostet die Regierung keinen Cent und stärkt die Arbeitgeber
  • Investitionen attraktiver machen: Umdenken bei Abschreibungsdauer

„Wir gönnen dem Gewerbe den Handwerkerbonus. Aber warum die Arbeitgeber im Tourismus ständig zur Kasse gebeten werden, da fehlt die mir Fantasie. Wenn die Regierung nicht die richtigen Antworten findet: Die Wähler finden sie“, warnt Gratzer die Regierung Faymann II.

Ein Portraitbild von ÖHV-Generalsekretär Dr. Markus Gratzer finden Sie hier:
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