Sharing Economy: Raus aus der Grauzone!

EU-Meilenstein: Klarer Auftrag an Sharing-Anbieter und Gesetzgeber

Wien (TP/OTS) - „Innovation ist wichtig. Sie muss aber im gesetzlichen Rahmen stattfinden“, erklärt Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Während internationale Online-Multis wie Airbnb & Co. sich seit Jahren in gesetzlichen Grauzonen breit machen, werden heimische KMU mit überbordenden Regulierungen und Bürokratie erstickt. Mehr Klarheit und schärfere Grenzen erwartet sich der Interessenvertreter durch die heute veröffentlichte Mitteilung der EU-Kommission zur Sharing Economy. Darin festgehalten:

  • Sharing-Plattformen sollen aktiv die Zusammenarbeit mit nationalen Steuerbehörden suchen und Rahmenbedingungen für den Datenaustausch festlegen
  • Die Mitgliedsstaaten sollen überprüfen, ob ihre Steuervorschriften alle Anbieter – gewerbliche und private – gleich behandeln.

Der Branchenkenner sieht eindeutig Luft nach oben am Weg in Richtung level playing field: „Mit Blick auf den Standort brauchen wir zeitgemäßes Regeln, die den geänderten Rahmenbedingungen Rechnung tragen! Wenn wir nicht rasch handeln, gibt es nur einen Gewinner – und der sitzt in Silicon Valley“, will Gratzer die Regeln so adaptieren, dass Innovation im gesetzlichen Rahmen stattfindet.

Ein Portraitbild von ÖHV-Generalsekretär Dr. Markus Gratzer finden Sie hier: http://www.tourismuspresse.at/redirect/Dr_Markus_Gratzer

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