ÖHV begrüßt Bestpreispreisklausel-Gesetz: Jetzt wird Fairness zum Gesetz

Online-Plattformen dürfen ab Jahreswechsel Hotels nicht mehr die Preisgestaltung diktieren

Wien (TP/OTS) - Wer soll Unternehmen vorschreiben, wie ein Angebot auszusehen hat? Nur der Gesetzgeber und auch der nur bis zu einem gewissen Grad! Ab Jahreswechsel wird diese Logik Gesetz, wie ein soeben in Begutachtung geschickter Entwurf vorsieht. „Der Entwurf von Wirtschaftsminister Dr. Reinhold Mitterlehner sichert den Hotels Fairness zu – und die brauchen wir, um Arbeitsplätze schaffen und den Standort weiterentwickeln zu können“, erklärt der Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), Dr. Markus Gratzer.

Partnerschaft setzt Fairness voraus

Die geheime Verpflichtungszusage von Booking.com ist damit überholt:
„Mit Rechtssicherheit und freier Preisfestsetzung hatte das ja nichts zu tun. Jetzt wird Fairness Gesetz“, freut sich der Branchenvertreter. Dabei können Portale durchaus wichtige Partner im weltweiten Vertrieb sein: „Wenn sie weder Preise noch Bedingungen diktieren.“

Gesetz für mehr Wettbewerb

Die Zahlungen an die Portal-Multis stiegen von Jahr zu Jahr und wurden zuletzt mit deutlich über 200 Mio. Euro pro Jahr beziffert. „Jetzt gibt es keine erzwungene Parität bei Preisen und Konditionen mehr, jetzt kommt Bewegung in den Markt“, so Gratzer. Positiv auswirken wird sich das Gesetz über die Branche hinaus: „Das ist für den Standort und den Arbeitsmarkt Gold wert. Die Einsparungen werden zum Teil in Investitionen, zum Teil in den Mitarbeiterbereich fließen“, so Gratzer. Das Ende der Ratenparität war eine Kernforderung der ÖHV. Die öffentliche Hand kostet die Umsetzung nichts, für die 1.350 Mitgliedsbetriebe der ÖHV mit 47,6 Mio. Nächtigungen ist es ein Meilenstein.

Ein Portraitbild von ÖHV-Generalsekretär Dr. Markus Gratzer finden Sie hier:
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