ÖHV-Schaller: Tourismus-Impulse für Standort Kärnten!

ÖHV (Kärnten): Die Politik hinkt der touristischen Entwicklung hinterher. Dringend nötig: moderne Rahmenbedingungen für Wachstum im Tourismusland Kärnten.

Kärnten (TP/OTS) - „Die Leitbetriebe haben ihre Hausaufgaben gemacht und sind top aufgestellt. Jetzt ist es an der Zeit, dass die Politik nachzieht“, appelliert Heidi Schaller, Landesvorsitzende der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) in Kärnten, für eine aktivere touristische Standortpolitik. Mit 15 % des BIP und ca. jedem fünften Arbeitsplatz ist der Tourismus einer der zentralen Wirtschaftszweige und Arbeitsmotoren des Landes. „Aber der Plafond ist noch lange nicht erreicht. Da haben wir noch deutlich Luft nach oben“, ist Schaller überzeugt. Es gäbe, angesichts der aktuellen und absehbaren Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung keinen besseren Zeitpunkt, diese Potenzial abzurufen. Dafür notwendig: zeitgemäße Rahmenbedingungen, die Wachstum im Kärntner Tourismus fördern.

Weichen stellen in Richtung Zukunft

„Wenn wir weiter wichtige Projekte auf die lange Bank schieben, gibt es keine Gewinner, aber einen definitiven Verlierer. Das wäre Kärnten“, warnt Schaller. Für Kärntens Tourismus zentrale Projekte sind in den vergangenen Jahren ins Stocken geraten oder wurden erst gar nicht begonnen. Bestes Beispiel: der Ausbau des Radnetzes. „Hier lassen wir viele Meter liegen. Vor allem in Hinblick auf die Saisonausweitung ist Radtourismus ein Hebel, an dem wir ansetzen könnten“, so Schaller. Reformbedarf ortet die Hotelière auch bei der Privatisierung der Kärnten Werbung: „Hier muss endlich Bewegung reinkommen. Was in Tirol und Salzburg reibungslos funktioniert, wird bei uns zur unendlichen Geschichte. Es kann nicht sein, dass Tourismusunternehmer nur einzahlen, aber keinerlei Mitspracherecht haben.“

Ein Portraitbild der ÖHV-Landesvorsitzenden Heidi Schaller zur kostenfreien Verwendung finden Sie hier:
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