Tourismus begrüßt Entwurf für ein neues Abrechnungsmodell für Aushilfskräfte

Vorschlag der Wirtschaft umgesetzt - Nocker-Schwarzenbacher erfreut über positives Signal und hofft auf einen New Deal mit dem Tourismus

Wien (TP/OTS) - „Wir freuen uns, dass hier ein von uns initiierter Vorschlag auf dem Tisch liegt, der mit einem Abgabensatz von 30,4 Prozent sämtliche Steuern und Abgaben abdeckt, und somit eine unbürokratische Lösung für vollversicherte Aushilfskräfte darstellt“, kommentiert Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, den Vorschlag zu einer unbürokratischen, pauschalierten Abrechnung von Aushilfskräften, der nun zur parlamentarischen Behandlung vorliegt. Dieser wurde von der Wirtschaft über mehrere Monate intensiv mit der Bundesregierung ausverhandelt, mit dem Ziel, die immer wieder auftretenden Arbeitsspitzen im Tourismus, bedingt durch fehlende Planbarkeit, legal und praktikabel im Sinne von Arbeitnehmern und Arbeitgebern abgedeckt werden können.

„Wesentlich ist außerdem, dass nun sowohl für unsere Unternehmen, als auch für die Aushilfskräfte Rechtssicherheit sichergestellt ist. Dies ist eine win- win Situation für alle Beteiligten, denn schlussendlich sitzen wir alle im gleichen Boot. Ein Wermutstropfen ist allerdings die Beschränkung für Arbeitnehmer, auf 18 Tage im Jahr als Aushilfskraft tätig sein zu dürfen. Um den Einsatz der Aushilfskräfte flexibler gestalten zu können, wäre hier aus meiner Sicht eine stundenmäßige Betrachtung sinnvoller und praxisorientierter. Der geplante Maximalbetrag von rund 415 Euro, orientiert an der geringfügigen Beschäftigung, müsste zur Eingrenzung des Arbeitseinsatzes ausreichend sein“, stellt Nocker-Schwarzenbacher fest.

Neben den Vorschlägen zur familienhaften Mitarbeit sieht die Bundessparte in dem nun vorliegenden Vorschlag ein positives Signal. „Damit ist ein erster, wichtiger Schritt gesetzt, die Gesetze und finanziellen Belastungen an die wirtschaftliche Realität unserer Betriebe anzupassen. Nun sollten viele weitere Schritte - im Sinne unseres Wirtschaftsstandortes - folgen“, erhofft sich Nocker Schwarzenbacher abschließend einen ‚New Deal‘ mit dem Tourismus.

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