Degressive AfA: Investitionsintensive Branchen atmen auf

4 Maßnahmen hat die ÖHV in ihrem unlängst präsentierten nachhaltigen Steuer- und Standortkonzept vorgeschlagen, die erste soll jetzt umgesetzt werden: eine degressive AfA.

Wien (TP/OTS) - „Es ist nicht wichtig, von wem der Vorschlag kommt. Wichtig ist, dass er aufgegriffen und umgesetzt wird“, freut sich Mag. Gregor Hoch, Vizepräsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), über die Ankündigung von Bundeskanzler Mag. Christian Kern, ein degressives Abschreibungsmodell einzuführen. Mehr Investitionen würden die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt festigen und verstärken und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der investierenden Unternehmen.

Bundeskanzler setzt auf 3 der 4 ÖHV-Leitlinien: Investitionen forcieren, Arbeit entlasten, Bürokratie abbauen

Auch die weitergehende Entlastung von Arbeit hat Kern als Anliegen genannt – und auch diese findet sich im ÖHV-Konzept: „Wir müssen Arbeiten attraktiver machen und zwar nicht nur im Hochschul- und Hochlohnsektor“, so Hoch. Arbeit müsse in jedem Fall Perspektiven bieten: „Da haben wir noch einiges vor uns, aber es geht in die richtige Richtung.“ Zur nachhaltigen Absicherung Österreichs als Arbeits-, Wirtschafts- und Lebensraum ist die Umsetzung eines umfassenden Maßnahmenpakets unumgänglich, ist Hoch überzeugt. Die Reduktion von Bürokratie und Staatsausgaben sowie eine nachhaltige Ressourcenpolitik würden den notwendigen Spielraum zur Entlastung von Arbeit schaffen: „Österreich nachhaltig abzusichern ist ein großes Projekt, das auch Mut erfordert zu unpopulären Maßnahmen. Aber wir haben keine Alternative“, ist Hoch überzeugt.

Hoch optimistisch

Dass Kerns Vorschlag vorsieht, die degressive AfA vorerst bis Ende 2017 zu begrenzen, will Hoch nicht überbewerten: „Ich sehe dahinter neben dem ersten Ziel, den Aufschwung zu festigen, auch eine Haushaltsdisziplin, die zu begrüßen ist. Wenn sich die Maßnahme bewährt und sich die positive Entwicklung bei Staatsausgaben wie Pensionen fortsetzt, wird man das sicher neu bewerten können.“

Das Steuer- und Standortkonzept der ÖHV auf einen Blick

Abgabenquote von 43 % auf 40 %

Förderungen, Verwaltung, Pensionen, Sozialversicherungen, Überkapazitäten Gesundheitsbereich und Gesundheitsverwaltung Volumen: bis zu 15,8 Mrd. Euro

Wirtschaftliche Abschreibungsdauer

degressive Abschreibung, 4 % Abschreibungsrate für Immobilien, Grenze für Geringwertige Wirtschaftsgüter von 400 Euro auf 4.000 Euro Kosten: 500 – 750 Mio. Euro

Nachhaltige Senkung der Arbeitskosten

8 Mrd. Euro Lohnsteuersenkung, Wohnbauförderung, lohnsummenabhängige Beiträge, Kommunalsteuer, Familienlastenausgleichfonds nicht aus Lohnnebenkosten
Volumen: 14,4 Mrd. Euro
Konjunktureffekt: 2,5 Mrd. Euro

Energieverbrauch senken, mit Energiesteuern lenken

gesamthafter Anreiz zur Senkung des Energieverbrauchs durch Innovationsförderung; Erhöhung der Umweltsteuern um 4 Mrd. Euro

Das ÖHV-Steuerkonzept finden Sie hier zum Download:
http://www.oehv.at/CMSPages/Getfile.aspx?guid=315409af-7e91-4169-9bbb-37dce767b6e5

Ein Portraitbild von ÖHV-Vizepräsident Mag. Gregor Hoch finden Sie hier:
http://oehv.at/OEHV/files/92/92a2fd98-95b8-47a7-afe0-b94e2dfb77a5.jpg

Weitere Pressemeldungen und Bildmaterial unter www.oehv.at/presse

Rückfragen & Kontakt:

Martin Stanits
Leiter Public Affairs & Research
T: 0664 516 08 31
martin.stanits@oehv.at
www.oehv.at

TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT | T150001