Härtefälle bei Schanigärten dringend nachverhandeln

Abschaffung der Vergnügungssteuer ist positiv – jedoch nicht von der einen in die andere Tasche wirtschaften

Wien (TP/OTS) - 14.09.2016 - „Mit der geplanten Abschaffung der Vergnügungssteuer ist diese Bagatellesteuer endlich vom Tisch und es erfüllt sich eine langjährige Forderung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Die Stadt Wien setzt ein positives Signal für eine lebendige Event-, Club- und Gastronomieszene“, ist Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien einerseits über die Ankündigung erfreut.

Allerdings kündigt die Stadt Wien die Abschaffung der Vergnügungssteuer in einem Atemzug mit der geplanten Erhöhung der Schanigartengebühren an. 

Die Möglichkeit, Schanigärten ganzjährig zu öffnen sollte für eine Tourismusstadt von internationaler Bedeutung selbstverständlich sein. Es ist höchste Zeit, dass es diese Flexibilität geben wird. Überzogene Gebührenerhöhungen machen die Freude der Branche über das Erreichte allerdings zunichte. 

Insbesondere die neue Einteilung der Tarifzonen mit besonderen Härtefällen – wie der Reinprechtsdorfer Straße, Praterstraße, Taborstraße (Einreihung in Zone 2 bei gleichzeitiger Erhöhung des Zonentarifs von € 1,-- auf € 10,--) sowie die Zuordnung des gesamten  Rings in Zone 1 – sorgen für berechtigten Unmut bei Gastronomen und Kaffeesiedern. Dass die Zollergasse aus der Zone 1 herausgenommen werden soll, ist da nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. 

„Das Geschäft verlagert sich vom Inneren des Lokals in die Schanigärten. Schnüren Sie bitte nicht ein neues Belastungspaket für die Wiener Gastronomie!“, fordert Markus Grießler, Obmann der Sparte Tourismus und Freizeitwirtschaft der Wirtschaftskammer Wien.

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