Kongress Mentale Gesundheit: Ein psychisches Trauma kann jeden treffen

Das Leben danach wurde in Ottenschlag beleuchtet

Ottenschlag (TP/OTS) - Das Lebens.Resort Ottenschlag lud gemeinsam mit der Xundheitswelt-Akademie zur siebten Veranstaltung „Mentale Gesundheit im Dialog“. Der hochkarätige Kongress widmete sich dem Thema „Posttraumatische Belastungsstörungen – Möglichkeiten & Grenzen in Primärbehandlung und Rehabilitation“. Ärzte, Psychotherapeuten, Psychologen und interessiertes Fachpublikum nahmen an der Fortbildung im Lebens.Resort Ottenschlag teil.

Das Thema „Krisenintervention“ gewinnt angesichts der immer größeren und rasch wachsenden Sensibilität in allen Lebensbereichen zunehmend an Bedeutung. War es bis vor wenigen Jahrzehnten noch eine Randerscheinung, steht es heute rund um die Uhr im Brennpunkt der Aufmerksamkeit. Zudem sorgen ja auch die Medien dafür, dass traumatisierte Menschen einen Fixplatz in unserem Bewusstsein gefunden haben.

Prim. Dr. Christiane Handl, Ärztliche Leiterin des Fachgebietes Rehabilitation psychischer Erkrankungen im Lebens.Resort Ottenschlag und für die wissenschaftliche Leitung des Kongresses verantwortlich, stellt fest: „In der Vorgeschichte vieler Patienten mit psychischen Erkrankungen finden sich traumatische Erlebnisse. Wissenschaftliche Studien konnten diesen Zusammenhang nachweisen. Dementsprechend hoch ist auch der Anteil an traumatisierten Menschen in der sechswöchigen Rehabilitation.“

Wie sehr dieses brisante Thema die Gesellschaft prägt, untermauerte Univ.-Prof. Dr. Christoph Pieh (Leiter des Zentrums für Psychosomatische Medizin und Supervision an der Donau-Universität Krems) mit eindrucksvollem Zahlenmaterial. Demnach machen 50 bis 90 Prozent aller Menschen im Verlauf ihres Lebens mindestens einmal eine traumatische Erfahrung. Rund zehn Prozent davon entwickeln eine posttraumatische Belastungsstörung.

Psychisches Trauma: Reha muss vieles abdecken

Breiten Raum nehmen dabei die Möglichkeiten und Grenzen in der Rehabilitation ein. Prim. Dr. Christiane Handl beschäftigte sich in ihren Ausführungen mit diesem Thema. Um im sechswöchigen Rehabilitationsprogramm für Traumafolgestörungen die erhofften Erfolge zu erzielen, ist eine genaue Kenntnis des Krankheitsverlaufes für die Erstellung der Therapieplanung im Vorfeld unerlässlich. Demnach sind also im Zuge der Zuweisung anamnestische Hinweise sowie Begleitbefunde von grundlegender Bedeutung.

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