Unternehmen schaffen Jobs, Arbeiterkammer polemisiert

Wien (TP/OTS) - Ein Top-Hotel beschäftigt mehr Mitarbeiter, als die vida für ihren Arbeitsklimaindex befragt. Die ÖHV fordert die Offenlegung aller Daten, eine Auswertung für die Top-Hotellerie und konstruktive Maßnahmen: Statt Familienunverträglichkeit zu beklagen, sollen die Sozialpartner Kinderbetreuung am Wochenende organisieren:
Das würde vielen ihrer Mitglieder helfen – nicht nur im Tourismus.

Österreichs und vor allem Wiens Hotels legen einen Nächtigungsrekord nach dem anderen hin: So entstehen Jobs, Jobs, Jobs. Alle, die einen Arbeitsplatz suchen, lädt die Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) am Sonntag zum Blick hinter die Kulissen von 200 Top-Hotels. „200 Karrieresprungbrettern“, hält ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer fest.

Nicht Arbeit schlechtreden

Unterstützt die Arbeiterkammer die Arbeitsplatzoffensive? Weit davon entfernt! Die Gewerkschaft vida klagt in einer Umfrage über Stress:
„Ja, Arbeit ist manchmal stressig“, wundert sich Reitterer. „Dafür haben unsere motivierten Mitarbeiter internationale Karrierechancen.“

Die meisten neuen Arbeitsplätze und die besten Arbeitsbedingungen in der Top-Hotellerie

Die Aussagekraft der Gewerkschaftsumfrage muss bezweifelt werden: 261 Befragte in Wien: Das sind keine 0,3 % von fast 90.000 Mitarbeitern im Wiener Tourismus. ÖHV-Vizepräsident Klaus Hofmann beschäftigt in der St. Martins Therme & Lodge 280 Mitarbeiter. Für ein objektives Bild braucht es die Offenlegung für alle Branchen statt immer nur den Tourismus anzupatzen. Reitterer fordert außerdem eine Extra-Auswertung für die Top-Hotellerie: „Die Daten werden bestätigen: Wir schaffen nicht nur die meisten Arbeitsplätze, wir haben auch die besten Arbeitsbedingungen.“

Zeit für Umschulungen in Hotellerie

Von Kaske wünscht sie sich konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation statt immer gleicher Oppositions-Rhetorik: „Immer mehr Erwerbstätige, ob im Tourismus, Verkehr, Gesundheitsbereich, IT oder als EPU, arbeiten am Wochenende. Und die Arbeitnehmerseite beklagt das immer. Nehmt die Fakten endlich zur Kenntnis und organisiert Kinderbetreuung für die Mitglieder, die sie brauchen. Das wäre hilfreich.“ Zielführend wäre angesichts der Arbeitsmarktentwicklung auch eine Erhebung, in welchen Branchen Arbeitsplätze entstehen als objektive Entscheidungsgrundlage, wo Schulungen benötigt werden.

Platz für viele Talente

Beim Tag der offenen Hoteltür können sich alle selbst vor Ort ein Bild machen: „Vielleicht freundet sich der eine oder andere sogar mit einem Umstieg an? Wir haben ja Platz für so viele Talente“, freut sich Reitterer auf interessierte Besucher. Was die Top-Hotels am Sonntag bieten und eine Liste der Arbeitgeber, die fix Verstärkung suchen, finden Interessierte unter www.karriere-im-hotel.at.

MACH KARRIERE IM HOTEL, die größte Ausbildungsoffensive des österreichischen Tourismus mit dem Tag der offenen Hoteltür als Höhepunkt wird u.a. unterstützt von AMS, Sozialministerium, BMWFW, hogast, hollu, Europäische Reiseversicherung, American Express, Segafredo, TransGourmet, ncm.at und BTV Bank für Tirol und Vorarlberg.

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