Winterschanigärten in Wien – nicht mehr als ein Feigenblatt

Drastische Gebührenerhöhungen, Verschiebung der Tarifzonen und vorzeitiges Wegräumen verärgern die Branche

Wien (TP/OTS) - „Jetzt ist sie zwar da, die lang ersehnte Winteröffnung für Schanigärten. Aber zu welchen Bedingungen? Ganzjährige Gebührenerhöhungen um bis zu 100%, außerdem Verschiebungen bei den Tarifzonen, wodurch es zu besonderen Härtefällen wie z.B. in der Reinprechtsdorfer Straße, der Praterstraße oder der Taborstraße kommt. In diesen Straßen haben sich die Gebühren sogar verzehnfacht (+ 1000%)! Und die Tatsache, dass die Sessel und Tische schon nach Ende der Schanigartenöffnungszeit (und nicht erst nach generellem Betriebsschluss) weggeräumt werden müssen, verschlechtert die Situation zusätzlich. Es reicht nicht, unsere Vorschläge entgegenzunehmen, wenn diese letztendlich ungehört bleiben“, ärgert sich Peter Dobcak, Obmann der Fachgruppe Gastronomie in der Wirtschaftskammer Wien.

„Wir Wiener Gastronomen wehren uns dagegen, permanent die Melkkühe der Stadt zu sein. Welche Belastungen sollen wir noch tragen? Wenn die Stadt Wien so weiter macht, wird eine Vielzahl von Familienunternehmen unserer Branche schließen, es werden nur mehr anonyme Ketten übrig bleiben und wertvolle Arbeitsplätze verloren gehen. Wo ist da die soziale Verantwortung?“, ist Dobcak empört und entschlossen, weiterhin vehement auf diese Fehlentwicklungen hinzuweisen und diese zu bekämpfen.

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Wirtschaftskammer Wien – Fachgruppe Gastronomie
Geschäftsführer: Mag. Walter Freundsberger,
Obmann: Peter Dobcak, MSc
T. 01/51450-4207
E. gastronomie@wkw.at
W. http://wko.at/wien/gastronomie

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