Pulker zu Schellhorn: „Machen Sie endlich Schluss mit falschen Mythen rund um die Gewerbeordnung!“

Wien (TP/OTS) - Der Hotelier und Abgeordnete zum Nationalrat Josef Schellhorn behauptet immer wieder beharrlich, er würde zur Führung seines Hotels sechs Gewerbescheine benötigen, nämlich für Hotel, Bar und Café, Restaurant und Hotelwagen sowie „Tour Operator“ und Reisebüro. Dieses Märchen geistert nicht zuletzt aufgrund der dauernden Wiederholung beharrlich durch die Medien und wird dazu herangezogen die angebliche Absurdität der Gewerbeordnung zu verdeutlichen. Diese Behauptung ist aber nachweislich falsch und mittlerweile nur mehr ärgerlich.

Die mehrfachen Gewerbeberechtigungen ergeben sich in seinem Fall alleine schon daraus, dass Herr Schellhorn an mehreren Standorten, mit verschiedenen Unternehmen (GmbH, KG, Einzelunternehmen) ganz unterschiedliche Betriebe führt. An keinem dieser Standorte sind mehr als drei Gewerbeberechtigungen gemeldet, geschweige denn sechs. Auch bestehen unsererseits Zweifel, ob diese drei Berechtigungen überhaupt notwendig sind - hier steht die Wirtschaftskammer Herrn Schellhorn gerne beratend zur Seite, um unnötige Mehrfachberechtigungen zu beseitigen.

Tatsache ist, dass mit der Gastgewerbeberechtigung – und zwar mit einer einzigen - sämtliche gastronomische Tätigkeiten, vom Betreiben eines Würstelstands bis hin zum Grand-Hotel an einem Standort ausgeübt werden können. Wenn jemand am selben Standort zusätzlich zur Gewerbeberechtigung für das Hotel noch weitere Berechtigungen für eine Bar bzw. ein Restaurant anmeldet, so hat dies ausschließlich den Grund, um sich Vorteile bei den landesgesetzlich geregelten Öffnungszeiten und kollektivvertraglichen Sonderbestimmungen zu verschaffen. Das ist aber eine freiwillige und betriebliche Entscheidung, keine Frage oder Notwendigkeit des Gewerberechts!

Das nach Schellhorn zur Führung eines Hotels dringend notwendige Reisebürogewerbe hat er übrigens an keinem Standort angemeldet und das Gewerbe „Tour Operator“ ist schlicht und einfach ein Produkt seiner Phantasie. Wie die englischsprachige Bezeichnung schon erkennen lässt, handelt es sich hier um keinen Begriff der Gewerbeordnung.

„Überspitzte Darstellungen und markige Sprüche sind Teil des politischen Geschäfts, wenn aber permanent mit nachweislich unrichtigen Behauptungen bloß Ressentiments bedient und gezielt geschürt werden, erweist er der Branche und der Wirtschaft generell keinen guten Dienst“, so Pulker, “Ich persönlich finde es sehr bedauerlich, wenn ein Abgeordneter zum Nationalrat - offensichtlich getrieben aus gekränkter Eitelkeit immer wieder falsche Behauptungen aufstellt.“ (PWK822/us)

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