ÖHV zu Super-Tourismusbilanz: Schwung und Kraft des emotionalen Markenkerns mitnehmen!

Die Erfolge im Tourismus überkompensieren die Außenhandelsverluste. ÖHV-Generalsekretär Gratzer fordert eine Internationalisierungsoffensive.

Wien (TP/OTS) - Die Österreichische Nationalbank sieht den Tourismus zu Recht als tragende Säule der heimischen Wirtschaft: Die Branche überkompensierte mit einem Einnahmenüberschuss von 5,8 Mrd. Euro im ersten Halbjahr die Verluste in anderen Bereichen. Wer genauer hinsieht, erkennt: Das Plus von 6,3 % verteilt sich auf mehr Gäste, mehr Mitarbeiter zu gestiegenen Löhnen, mehr Betriebe, die viel investiert haben: „Die Politik wäre gut beraten, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen“, warnt Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), vor noch mehr Sand im Getriebe der letzten Arbeitsplatz- und Investitionsmotoren.

Blick auf die Ausgabenseite

Die ÖNB-Bilanz ist kein Freibrief für weitere Belastungen, blendet sie doch die stark gestiegenen Belastungen aus: „Die Betriebe unternehmen größte Anstrengungen, um die höhere Umsatzsteuer, die längere Abschreibung, höhere Ausgaben für Mitarbeiter und Akquise und auch ausgleichende Maßnahmen zum rückläufigen ÖW-Budget zu finanzieren. Bund und Länder täten gut daran, sie dabei nach Kräften zu unterstützen“, so Gratzer.

Schwung und Kraft des emotionalen Markenkerns mitnehmen

Jetzt wäre der beste Zeitpunkt für eine Internationalisierungsoffensive: „Wir sollten das ÖW-Budget sanieren – und wenn das mit der jetzigen Struktur nicht funktioniert, müssen wir die überwinden und ein neues Zeitalter einschlagen. Denn der Tourismus ist nicht nur mit Abstand Österreichs erfolgreichste Exportbranche, sondern auch die Branche mit dem höchsten Mitarbeiterzuwachs seit der Krise und der emotionale Kern der Marke Österreich: Das Erfolgsrezept sollten wir weiterentwickeln.“ Der Tourismus muss eine zentrale Rolle in Österreichs Wirtschafts- und Standortspolitik spielen.

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