Nocker-Schwarzenbacher: Wer ständig Tourismus schlechtredet, schadet auch Arbeitnehmern

Endlich konkrete Lösungen und Maßnahmen statt medialem Getöse

Wien (TP/OTS) - Verärgert reagiert Petra Nocker-Schwarzenbacher, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft, anlässlich der neuerlichen Angriffe der Gewerkschaft vida auf die Tourismuswirtschaft: „Ich warne davor, ständig die gesamte Tourismusbranche anzupatzen: das nützt niemandem und schadet allen – Arbeitgebern wie Arbeitnehmern.“ Viele Beschäftigte im Tourismus werden von den Arbeitgebern der Branche besser bezahlt, als die Gewerkschaft ständig alle glauben machen möchte – und dies meist über dem Mindestlohn, erklärt die WKÖ-Tourismusobfrau. So liege etwa im Vergleich zu Deutschland der Verdienst wesentlich höher, da in Österreich 14 Mal Löhne und Gehälter ausbezahlt werden, in Deutschland meist nur 12 Mal. Ebenso sind die freie Kost und Logis, die die Arbeitgeber zur Verfügung stellen, ein großer Gehaltsbestandteil.

„Wer den Tourismus als Arbeitgeber schlechtredet, hat zudem die speziellen Strukturen, die den touristischen Arbeitsmarkt ausmachen, einfach nicht verstanden. Unsere Arbeitszeit orientiert sich nun mal an der Freizeit unserer Gäste.“, bringt es Nocker-Schwarzenbacher auf den Punkt.

Statt regelmäßig einsetzendem medialen Getöse sei es endlich an der Zeit, konkrete Lösungen und Maßnahmen für die Branche zu erarbeiten und auf den Tisch zu legen, mahnt Nocker-Schwarzenbacher eine Versachlichung der Diskussion ein. „Sonst liegt der Verdacht nahe, dass hier nicht die Sorge um eine Branche und ihre Beschäftigten im Vordergrund stehen, sondern die für Österreich so wichtige Tourismuswirtschaft vor den politischen Karren gespannt werde“, so Nocker-Schwarzenbacher abschließend. (PWK062/ES)

Bundesparte Tourismus und Freizeitwirtschaft

Die Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der WKÖ ist die solidarische Interessenvertretung für über 90.000 Tourismusbetriebe aus Gastronomie, Hotellerie, Freizeit und Sport, Reisebüros, Kinos, Kultur-, Vergnügungs- und Gesundheitsbetriebe. 600.000 Arbeitsplätze (jeder 5. Vollzeitarbeitsplatz) hängen direkt oder indirekt von Tourismus und Freizeitwirtschaft ab (WIFO).

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