Starke Performance der Betriebe rettet Wintersaison – Stagnation kein Grund zum Jubeln!

Quasi Nullwachstum bei Nächtigungen ist Warnsignal für Standort-Management. Belastungen für Betriebe wachsen weiter, dringende Kehrtwende und Kurs für die Zukunft nötig.

Wien (OTS) - „Der Dank gilt den Anstrengungen der Betriebe, den entschlossenen Unternehmerinnen und Unternehmern und natürlich ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die mit einem starken Finish das Ruder in letzter Sekunde herumgerissen haben“, kommentiert Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), das Ergebnis der abgelaufenen Wintersaison. Wer jetzt in Jubelstürme ausbricht, verkennt jedoch die Situation: „Stagnation vor dem Hintergrund eines breiteren Angebotes, höherer Belastungen und eines immer engeren bürokratischen Korsetts, bedeutet für die Betriebe vor allem eines – sinkende Wertschöpfung. Wir müssen in die Gänge kommen und das Ruder rumreißen“, fordert Reitterer eine nachhaltige Anpassung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Dabei sind vor allem Weitblick und eine klare Strategie von Nöten, streicht die Interessenvertreterin hervor.

Maßnahmen liegen am Tisch: umsetzen!

Was es in einem ersten Schritt braucht: eine Rücknahme der überzogenen Belastungen der letzten Steuerreform und die längst überfällige Anpassung des ÖW-Budgets. Bereits im morgigen Tourismusausschuss gibt es die Chance für eine erste Kurskorrektur:
„Die entsprechenden Anträge liegen auf. Kurzum: Zeit zum Handeln“, appelliert Reitterer. Dass Maßnahmen zur Internationalisierung und Saisonausweitung den erwarteten Mehrwert bringen, bestätigt auch die erst kürzlich veröffentlichte ÖHV-Destinationsstudie. Berge und Seen zählten zu den großen Gewinnern des Performance-Benchmarks: Während erstere vor allem im Sommer stark zulegten, wiesen Seen tendenziell im Winter ein stärkeres Wachstum auf. „Die Konzepte funktionieren, Hoteliers und Destinationen brauchen nur endlich den nötigen Freiraum – packen wir es gemeinsam an!“

Ein Portraitbild von ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer finde Sie hier: https://goo.gl/y3pzru

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