Sisi gibt Comeback in Ungarn

Märchenhafter Ausflug der Wachsfigur ins Schloss Gödöllö

Wien (OTS) - 5.7., Gödöllö, Madame Tussauds Wien. In Gegenwart der österreichischen Botschaft und vor zahlreichen Medienvertretern hat Kaiserin Sisi heute ihr Lieblingsschloss Gödöllö besucht.

180 Jahre sind seit der Geburt der legendären Monarchin vergangen, 150 Jahre seit dem Ausgleich, mit dem die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn gegründet wurde.

Der Medienevent ist Teil von Sisis Reise: Die Wachsfigur aus der Attraktion von Madame Tussauds Wien sucht ein ganzes Jahr lang Orte auf, die für sie Bedeutung gehabt hätten, würde sie heute leben. 

Das Barockschloss aus dem 18. Jahrhundert, das heute romantische Hochzeiten und vornehme Tagungen umrahmt, ist ein Juwel seiner Zeit. Elisabeth hatte dem Kaiser gegenüber den Wunsch geäußert, es zu besitzen, doch erst die Schenkung durch das ungarische Volk machte es zu deren Eigentum. In Gödöllö hielt Sisi sich besonders gern auf. Hierher zog sie sich auch oft mit ihrer in Ofen (Buda) geborenen Tochter Marie Valerie (1868-1924), dem ungarischen Kind, zurück. 

Sisi suchte heute den Prunksaal auf, ein trotz barocker Goldschwere höchst anmutiger Raum:  Die in Wachs als junge Frau dargestellte Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn – im weißen Kleid mit Köchert-Sternen (Nachbildungen) im (echten) Haar – ließ für einen Moment die Geschichte auferstehen. 

„Sisi hat Ungarn sehr oft als Rückzugsort verwendet, dementsprechend freuen wir uns sehr, mit ihr auch hier in Gödöllö zu Gast zu sein“, sagte Arabella Kruschinski, Geschäftsführerin von Madame Tussauds Wien. Auch Dr. Tamás Ujváry, Geschäftsführer von Schloss Gödöllö zeigt sich begeistert: „Wir bekommen immer noch den Geist von Sisi zu spüren. Selbst die Besucher haben glänzende Augen, wenn sie heute noch von Sisi sprechen."

Einen Expertenblick auf das Verhältnis der ungarischen Bevölkerung zu ihrer vielgerühmten Königin warf der ungarische Gelehrte Prof. Dr. Endre Kiss von der Universität Eötvös in Budapest.

„Sisi hatte gute Beziehungen zu Graf Andrassy. Durch ihre Kontakte hat Sisi gute Weltpolitik betrieben und ihren Ehemann getröstet, als er große Niederlagen erlitten hatte. Auch die K&K Monarchie hat die Welt, als auch die Kaiserin verändert“, so Kiss über Sisi und Kaiser Franz Joseph.

„Vor allem an ihrem 180. Geburtstag ist ihr Mythos noch allgegenwärtig. Auch in Sachen schwieriger Politik zwischen einzelnen Ländern dient Sisi als Versöhnungspol“, sagte Johannes Leibetseder, Gesandter von der österreichischen Botschaft in Budapest.

Die Reise der Kaiserin Elisabeth 2017 ist Teil der neuen Sisi Uncovered Experience der Wachsiguren-Attraktion Madame Tussauds Wien.

Fotos der Veranstaltung finden Sie hier

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*Endre Kiss: (*1947 in Debrecen) ist Professor für Philosophiegeschichte an der Philosophischen Fakultät der Universität Eötvös in Budapest. Derzeit lehrt er an der Jüdischen Universität OR-ZSE in Budapest.
Zu seinen wichtigsten Veröffentlichungen zählt „Der Tod der K & K Weltordnung in Wien“ (1986, erstmals 1977 erschienen).

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