ÖHV-Reitterer: Für Nächtigungsrekorde braucht es gute Arbeit in Betrieben und passende Rahmenbedingungen

Trotz guter touristischer Performance fordert ÖHV-Präsidentin Reitterer Weitblick vom zukünftigen Standortmanagement: Herausforderungen nicht länger ignorieren!

Wien (OTS) - „Die heimischen Betriebe mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen erneut, warum wir Tourismusweltmeister sind“, kommentiert Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), das Nächtigungsplus von 4,4 % zur Mitte der Sommersaison. Doch Reitterer mahnt Weitblick ein: „Die nächste Regierung darf sich von steigenden Nächtigungen nicht blenden lassen. Das ist nur eine Seite der Medaille“, verweist sie auf eine Reihe von Herausforderungen, die für die Entwicklung der Branche entscheidend sind.

Zukunftsfrage Mitarbeiter: Flexibilität & Mobilität, Lehrlinge und Saisonniers

Zentral dabei: der Arbeitsmarkt. „Damit wir weiter Nächtigungsrekorde feiern können, brauchen wir Flexibilität und Mobilität, Lehrlinge und Saisonniers“, erklärt die Branchensprecherin: „Das Arbeitsrecht muss die Praxis abbilden. Das ist derzeit nicht der Fall. Das Erfolgsmodell duale Ausbildung muss dringend weiterentwickelt werden. Und wenn wir Jahr für Jahr gut ausgebildete Mitarbeiter in Konkurrenzdestinationen exportieren, können wir andere, die bei uns arbeiten und lernen wollen, nicht aussperren. Sonst geht sich das irgendwann nicht mehr aus.“ Besonders wichtig: mehr Zug zum Tor und Praktiker einbinden: „Was sonst rausschaut, haben wir ja bei der Arbeitszeitflexibilisierung gesehen.“

Ein Portraitbild von ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer finde Sie hier: https://goo.gl/SnBQsi

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