NEOS: Fehler der Mehrwertsteuererhöhung für Nächtigungen rasch beheben

Sepp Schellhorn: „Neben der Senkung der Mehrwertsteuer brauchen wir auch endlich mutige Strukturreformen um dem Tourismus die bestmöglichen Perspektiven zu ermöglichen“

Wien (OTS) - Überrascht reagiert NEOS-Wirtschaftssprecher Sepp Schellhorn auf das Einschwänken der ÖVP, nun auch die Mehrwertsteuer für Logis von 13 auf zehn Prozent senken zu wollen: „Die Steuer hätte niemals erhöht werden dürfen - bezahlen durften diesen Fehler von SPÖ und ÖVP in den letzten Jahren die Unternehmerinnen und Unternehmer. Dass gerade die ÖVP über Jahre hinweg die Menschen immer stärker belastet hat und erst jetzt kurz vor der Wahl umdenkt, zeugt von Zynismus. Immerhin war es VP-Obmann Kurz selbst, der jeder neuen Belastung zugestimmt hat.“ Statt über längst überfällige Reformen zu diskutieren wurden nur neue Massensteuern beschlossen, so Schellhorn, der nun raschen Handlungsbedarf sieht: „Jetzt besteht die Möglichkeit, den Fehler von ÖVP und SPÖ noch vor der Wahl auszubessern - wir müssen die Mehrwertsteuer wieder auf 10 Prozent senken! Zwei unserer Nachbarländer haben gezeigt, wie es gehen kann. Die Schweiz senkte die Steuer auf 3,8 Prozent, Deutschland von 20 auf 7 Prozent - und die Hotelbranche beider Länder profitierte massiv davon, vor allem am Binnenmarkt.“

NEOS haben umfassendes Steuerreform-Konzept vorgelegt

Es gehe nun darum, den Unternehmen in der Tourismusbranche die bestmöglichen Perspektiven zu ermöglichen: „Wir müssen noch viel weiter gehen. Auch die zweite Sünde der Regierung im touristischen Bereich, nämlich die Verlängerung der Abschreibungsdauer von 33 auf 40 Jahre und bei Mitarbeiterhäusern sogar auf 60 Jahre, ist schnellstmöglich rückgängig zu machen. Was die Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Bürgerinnen und Bürger wirklich brauchen, sind klare Ansagen und Umsetzungspläne für echte Strukturreformen.“ NEOS haben daher ein umfassendes Steuerreform-Konzept vorgelegt, wie Schellhorn aufzeigt: „NEOS werden die Steuerlast in Österreich deutlich verringern, die Abgabenquote nachhaltig auf 39 Prozent senken und zugleich die Bürokratie ausholzen sowie die Lohnnebenkosten spürbar senken - denn nur mit einer deutlichen Entlastung des Faktors Arbeit bleibt am Ende mehr Geld im Börserl. So ermöglichen wir nicht nur der Wirtschaft neue Perspektiven, sondern sichern auch den kommenden Generationen eine unbeschwerte Zukunft.“​

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