FPÖ-Darmann: Nein zu Zwangsmaßnahmen gegen Kärntner Tourismusbetriebe!

LHStv. Schaunig und LR Benger seit Jahren säumig bei Umsetzung der Maßnahmen zur Stärkung des Flughafens Klagenfurt

Klagenfurt (OTS) - Mit Kopfschütteln und Unverständnis reagiert der Kärntner FPÖ-Obmann Landesrat Mag. Gernot Darmann auf die Art und Weise, wie SPÖ-Finanzreferentin Gabriele Schaunig-Kandut und ÖVP-Tourismusreferent Christian Benger die Hotelbetriebe und Kärntner Tourismusregionen dazu zwingen wollen, Tickets des Flughafens Klagenfurt anzukaufen. "Es ist letztklassig, wenn LR Benger den Tourismusregionen mit schikanösen Kontrollen in Bezug auf die Verwendung der Tourismusabgabe droht. Dem Vernehmen nach will Finanzreferentin Schaunig diese Arroganz der Macht noch verstärken. Der Kärntner Wirtschaftsförderungsfonds soll hinkünftig Förderungen für Tourismusbetriebe zur Hälfte in Form von Flugtickets gewähren“, kritisiert Darmann scharf.

„Es ist ohnehin ein unzumutbarer bürokratischer Hürdenlauf für Unternehmer, damit sie an KWF-Förderungen herankommen und jetzt überlegen SPÖ und ÖVO einen zusätzlichen Anschlag auf unsere fleißigen Tourismusbetriebe!", so der FPÖ-Chef.

Darmann lehnt solche Methoden entschieden ab. „Es kommt einer Erpressung der Betriebe durch die Politik gleich, wenn sie dazu genötigt werden, den Flughafen zu unterstützen“. Das erinnere an Schutzgeldmethoden. „Das ist auch praxis- und weltfremd. Die Betriebe können ihren Gästen nicht vorschreiben, wie sie anreisen. So kommen viele Touristen via Airport Salzburg nach Oberkärnten“, erklärt Darmann. Statt Zwang auszuüben, sollte die Kärntner Politik mit einem positiven Anreizsystem den Klagenfurter Flughafen forcieren.

Darmann sieht Kurzschlussreaktionen von Schaunig und Benger. „Sie und der Chef der Kärnten Werbung Christian Kresse haben es seit 2013 verabsäumt, die versprochenen Maßnahmen zur Erhöhung der Passagierzahlen des Klagenfurter Flughafens umzusetzen. Jetzt kurz vor Ende ihrer Amtszeit versuchen sie es mit der Brechstange.“ So habe die rot-schwarz-grüne Koalition im September 2014 u.a. ein Incoming-Konzept mit eigener Incoming-Agentur beschlossen, ohne dass hier irgendetwas geschehen wäre. „Die Suppe, die Schaunig und Benger eingebrockt haben, sollen nun die Tourismusregionen und Betriebe auslöffeln“, so Darmann, der diese schikanöse Vorgangsweise strikt ablehnt.

Er fordert Schaunig und Benger abschließend auf, den Irrweg von Zwangsmethoden zu beenden und mit den Tourismusregionen und den Unternehmen ein positives Anreizsystem für die Anreise von Kärnten-Urlaubern via Flughafen Klagenfurt auszuarbeiten.

(Schluss)
________________________________________

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Kärnten
0463/56 404

TP-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.TOURISMUSPRESSE.AT | FLK0001