Sisi in Genf: Kaiserin Elisabeth von Österreich und Königin von Ungarn kehrt zurück

Genf (OTS) - Zwei Tage vor Sisis Todestag wurde die Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn in Genf gesichtet. Diesmal allerdings als Wachsfigur. So nahm sich Madame Tussauds Wien diesem Thema an und besuchte mit ihrer Wachsfigur das Hotel Beau Rivage Geneve und den Originaltatort in Genf.

Der mittlerweile sechste Medienevent ist ein weiterer Teil der Sisi-Reise: Die Wachsfigur aus der Attraktion sucht das ganze Jahr über Orte auf, welche sie heute noch besuchen würde, würde sie denn noch leben.
 

Nichts und niemand konnte Kaiserin Elisabeth bei ihren Reisen stoppen – außer dem Tod. Diesem Thema widmete sich das Wiener Wachsfigurenkabinett in respektvoller Art und Weise.

Schauplatz des Ereignisses war das Beau Rivage in Genf. Das älteste privat geführte Hotel in Genf, gegründet 1865, versprüht noch immer den Glanz und Glamour der Kaiserzeit. Sisi liebte diese Atmosphäre und reiste in Begleitung ihrer Hofdame Irma Sztáray am 9. September 1898 inkognito als „Gräfin von Hohenems“ an.
Einen Tag später wollte Sisis mit dem Schiff „Geneva“ nach Montreux weiterreisen. Trotz Warnungen vor möglichen Attentaten spazierte sie ohne jeglichen Schutz an der Quai du Mont Blanc, wo sie vom Anarchisten Luigi Lucheni eine Feile ins Herz gestochen bekam. Um 2:10 verstarb Sisi in ihrer Suite, die noch heute ihren Namen trägt und mit Originalstücken ausgestattet ist.   

Auch die Wachsfigur der Kaiserin suchte diese Suite auf. Passend zum Anlass – im schwarzen Kleid und Schleier. „Genf ist aufgrund der tragischen Ereignisse ein wichtiger Bestandteil der Sisi-Reise. Deshalb freuen wir uns, hier zu Gast sein zu dürfen“, sagte Arabella Kruschinski, Geschäftsführerin von Madame Tussauds Wien.   

Alexandre Nickbarte-Mayer, General Manager des Hotels Beau Rivage, zeigt sich emotional sehr berührt: „Für mich ist es sehr besonders, weil meine Urgroßmutter die letzten Minuten vor Sisis Tod mit ihr gemeinsam verbracht hat. Sie wieder zurück im Beau Rivage zu sehen ist sehr bewegend.“

Auch kann er eine Begründung abgeben, warum die Leute noch heute von ihr so fasziniert sind: „Ich denke, sie war eine sehr bescheidene und unabhängige Frau und frei in ihrer Denkweise.“  

Sisi verweilte noch bis Samstag in Genf, bevor sie sich – unversehrt – wieder auf den Heimweg nach Wien gemacht hat. So war sie am Samstagvormittag auch noch für kurze Zeit an der Quai du Mont Blanc zu sehen sein, wo das Attentat stattfand. 

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