Arbeitgeber an Regierung: Mit Steuern steuern statt belasten

Die ÖHV will eine echte Lohnnebenkostensenkung statt Branchenförderungen, USt und Abschreibungsdauer reparieren, Auf- und Übergaben erleichtern.

Wien (OTS) - „Wer Visionen hat, braucht keinen Arzt, sondern jemanden, der sie umsetzt.“ Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), wünscht sich eine Bundesregierung mit klaren Konzepten zur Senkung der Steuerquote generell und speziell der Entlastung von Arbeit und Gestaltungswillen. Die Reparatur von Umsatzsteuer und Abschreibungsdauer müssen außer Streit stehen: „Ständig verspricht die Politik Entlastungen und beschließt das Gegenteil. Das erschüttert das Vertrauen in Politik und Standort. Hier braucht es dringend einen Kurswechsel.“

Arbeit endlich entlasten

Von der Vision zur Realität müsse als erstes die Entlastung der Arbeit werden: „Wir müssen wegkommen von dem Förderdschungel und Sonderlösungen für einzelne Branchen hin zu einer ordentlichen Lohnnebenkostensenkung“, sieht Reitterer in Handwerkerbonus, Wohnbauförderung und der Begünstigungen für forschungsintensive Betriebe und Konzerne „Pflaster auf die klaffende Wunde Lohnnebenkosten. Dabei wäre es einfach: Die Sonderlösungen ersetzen durch eine Entlastung für Arbeitgeber. Dann kehrt auch das Vertrauen in die Politik wieder zurück.“

Auf- und Übergaben: Eingriffe in den Markt beenden

Bei der Auf- und Übergabe von Betrieben würde ein Umdenken zu mehr Wertschöpfung und Arbeitsplätzen führen: „Da sprechen wir gar nicht von Finanzspritzen, sondern von der Reparatur von Gesetzen, die niemandem helfen“, verweist Reitterer auf nicht vorgesehene Überprüfungen bei Übergaben mit gültiger Betriebsanlagengenehmigung und zu hohe Kosten für Betriebsaufgaben: „Das sind extreme Eingriffe in den Markt. Das hält künstlich Betriebe am Leben, die nur Verluste schreiben. Das schadet auch der öffentlichen Hand. Noch länger zuschauen kann da keine Option sein“, fordert sie die Regierung auf, sich der Sache anzunehmen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter: Grenzwert aus 1982 anpassen

Offen ist, wann One-Stop-Shops realisiert oder die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter von 400 Euro auf einen zeitgemäßen Wert angepasst werden: „Der ist seit 1982 gleich. Ganz im Gegensatz zu Politikergehältern und -pensionen. Das sieht man, wo die Prioritäten liegen. Offenbar nicht bei investierenden Betrieben.“

TOURISMUS.JETZT

Die Bewusstseinskampagne „TOURISMUS.JETZT“ der ÖHV zeigt der Politik und der breiten Öffentlichkeit, was Österreichs Hotellerie und Tourismusdienstleister alles leisten und was es braucht, damit das so bleibt. Die ÖHV hat dabei 6 konkrete Themenfelder für den Tourismus aufbereite die wir in den nächsten Wochen kommuniziert werden. Weiter Informationen finden Sie unter www.oehv.at/tourismus-jetzt

Ein Factsheet zur zum Thema „Steuern“ finden Sie hier zum Download:
https://goo.gl/77Yso7

Eine Grafik zur Aussendung finden Sie hier zum Download:
https://goo.gl/2SNGiB; Bildtext: Investitionen der Hotellerie halten ganze Regionen am Leben – Ziel der Politik muss es sein diese auszubauen. © ÖHV

Ein Portraitbild von ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer finde Sie hier: https://goo.gl/kyTCGf

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