To do für Regierung: Modernes Unternehmensrecht mit KMU-Check

Unternehmer fühlen sich in Österreich von Behörden gegängelt, während private Anbieter und Konzerne alle Freiheiten haben. ÖHV-Reitterer legt Verbesserungsvorschläge auf den Tisch.

Wien (OTS) - An eine Novelle der Gewerbeordnung noch vor der Nationalratswahl haben nicht mehr viele geglaubt. „Aber man sieht:
Mit Goodwill sind auch hier Verbesserungen möglich“, freut sich Michaela Reitterer, Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Klar ist aber, dass da noch viel zu tun ist: „Die beste Zeit der Gewerbeordnung ist längst vorüber. Wir brauchen ein zeitgemäßes Unternehmensrecht“, will Reitterer das notdürftig reparierte Konvolut aus der Monarchie durch eine Roadmap für das 21. Jhdt. ersetzt sehen: „Der Tag, an dem Regierung und Wirtschaftskammer erkennen, dass wir über Online Business und Sharing Economy diskutieren müssen statt um Hufschmiede, wird ein Freudentag für Österreichs Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Steuerzahler und Sozialversicherungsträger.“

KMU im Visier der Behörden

Denn die größten Gewinne machen die, die nicht künstlich unterscheiden zwischen Haupt- und Nebenrechten, zwischen privaten und gewerblichen Anbietern: „Dort, wo weltweit agierende Konzerne Private vorschicken, um Steuern zu sparen: Die einen sind zu groß für die Kontrollen, die anderen zu klein. Im Visier der Behörden stehen Klein- und Mittelbetriebe, die vor Ort investieren und Arbeitsplätze schaffen“, setzt Reitterer auf ein Umdenken.

KMU-Check für weniger Bürokratie

Schon kleine Schritte würden große Wirkung zeigen, ist die Interessenvertreterin überzeugt: „Zum Beispiel, wenn wir Praktiker in die Gesetzgebung einbinden. Ein KMU-Check würde immer neue Belastungen für die Wirtschaft verhindern. Denn derzeit funktioniert das gar nicht, obwohl das der Politik bekanntlich so wichtig ist.“ Auch leicht möglich: ein automatisierter kostenloser Eintrag ins Gewerberegister: „Die verpflichtende elektronische Beantragung der UID-Nr. lässt sich ganz einfach in ein Online-Register übertragen. Spart Zeit und Geld.“ Außerdem will Reitterer die Zahl genehmigungspflichtiger Gewerbe auf ein Minimum reduzieren. Einschränkungen soll es nur geben, wo Personen, Umwelt oder Vermögen riskiert werden. Auch beim Arbeitnehmerschutz soll künftig nicht mehr so über das Ziel hinausgeschossen werden: „Sicherheit hat absoluten Vorrang. Aber viele Vorschriften haben mit Sicherheit nichts zu tun“, wünscht sich Reitterer mehr Augenmaß.

TOURISMUS.JETZT

Die Bewusstseinskampagne „TOURISMUS.JETZT“ der ÖHV zeigt der Politik und der breiten Öffentlichkeit, was Österreichs Hotellerie und Tourismusdienstleister alles leisten und was es braucht, damit das so bleibt. Die ÖHV hat dabei 6 konkrete Themenfelder für den Tourismus aufbereite die wir in den nächsten Wochen kommuniziert werden. Weiter Informationen finden Sie unter www.oehv.at/tourismus-jetzt

Ein Factsheet zur zum Thema „Unternehmensrecht“ finden Sie hier zum Download: https://goo.gl/9PEF8m

Ein Portraitbild von ÖHV-Präsidentin Michaela Reitterer finde Sie hier: https://goo.gl/YTSr7Q

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