ÖHV: Pauschalreisegesetz bringt 2018 viele Herausforderungen für die Branche

Hotels, die Packages anbieten, müssen ihre Gäste ab Juli vor Vertragsabschluss umfassend informieren. Die ÖHV bietet rechtzeitig einen Leitfaden und ein Tagesseminar an

Wien (OTS) - „Alle Hoteliers sollten dringend ihr Angebot darauf abklopfen, ob sie unter das neue Pauschalreisegesetz fallen“, empfiehlt Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV). Das neue Regelwerk macht das Anbieten von Packages aufwändiger: Sind Wellness, Skipässe oder geführte Wanderungen „wesentliche Merkmale“ des Angebots? Werden Sportausrüstung, Autos oder Motorräder zur Miete angeboten? „Dann müssen Gäste vor Vertragsabschluss umfassend informiert werden“, legt Gratzer Hoteliers ans Herz, sich rechtzeitig mit der Materie auseinanderzusetzen: „Es tritt mit 1. Juli 2018 in Kraft. Wer sich jetzt vorbereitet, ist sicher nicht zu früh dran.“

Leitfaden online, Tagesseminar in Leoben

ÖHV-Mitglieder profitieren von einem kostenlosen Leitfaden, allen betroffenen Betrieben rät Gratzer zum kompakten Tagesseminar am 23. November in Leoben: „Rechtsanwalt Dr. Markus Kroner ist ein Branchenkenner mit jahrelanger Erfahrung. Er zeigt, wie Hotels mit dem neuen Gesetz umgehen können.“ Nähere Informationen finden Interessierte unter www.oehv.at/pauschalreisegesetz

Insolvenzabsicherung: ÖHV fordert rasche und unbürokratische Lösung

Ein entscheidendes Kapitel der EU-Richtlinie bleibt offen: die Insolvenzabsicherung. Sie trifft nach den Reisebüros nun auch Pauschalreiseanbieter unter den Hotels: „Da braucht es rasch eine unbürokratische und vor allem kostengünstige Lösung und eine vereinfachte Meldung im Veranstalterverzeichnis des Wirtschaftsministeriums“, so der Interessenvertreter.

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