Die steinerne Chronik der Stadt Salzburg

Salzburger Barockinschriften erzählen

Salzburg (OTS) -In Stein gemeißelt – Salzburger Barockinschriften erzählen“ lautet der Titel der bereits sechsten Publikation aus der Reihe uni:bibliothek.  Universitätsarchivar Christoph Brandhuber und Altphilologe Maximilian Fussl begeben sich auf Spurensuche im barocken Salzburg und laden Interessierte zu einem Spaziergang in die Vergangenheit ein. Der Weg führt durch Alt- und Lodronstadt bis hinaus vor die Tore nach Hellbrunn und Maria Plain.  Die Autoren erklären philologische Hintergründe und historische Zusammenhänge dieser steinernen Chronik der Stadt, den kunsthistorischen Beitrag liefert die ehemalige Direktorin  der Residenzgalerie Salzburg, Roswitha Juffinger.

Mitten im bunten Treiben der Mozartstadt erzählen lateinische Barockinschriften aus Salzburgs bewegter Vergangenheit. Im Dom wird ein Erzbischof vom Exekutor ausgenommen, am Petersfriedhof schenkt ein Gastwirt Freibier aus, in St. Sebastian setzt ein Hexenkommissar jeden Stein in Bewegung, und auf der Heiligen Stiege der Kajetanerkirche legt der kopflose Märtyrer Vereinus sein letztes Zeugnis ab.

Die geistreichen Professoren der Benediktineruniversität wussten auf unnachahmliche Weise festzuhalten, was von ränkevollen Räten, tollkühnen Haudegen, genialen Musikern und freigiebigen Matronen in Stein gemeißelt die Zeiten überdauern sollte. Pompös und pointiert ist ihr Spiel mit der lateinischen Sprache, und sie geben dabei so manches Rätsel auf: Um welchen Müllner weinte der Apostel Petrus bitterlich, wer legte dem Festspielhaus ein trojanisches Ei, warum erblühte ein Jurist wie eine Blume und wo findet man in Salzburg ein reines Herz?

Die lateinischen Barockinschriften, oftmals mit Nicht(be)achtung bestraft,  wetteifern um die Aufmerksamkeit der Betrachtenden. Lateinkenntnisse nicht vorausgesetzt!

Buchpräsentation, 14.11.2017, 18.30 Uhr

Große Aula der Universität, Max-Reinhardt-Platz 2

Anmeldung erbeten: 0662-804477310 oder sekretariat.ubs@sbg.ac.at

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Mag. Susanna Graggaber, Universitätsbibliothek Salzburg
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