40 Jahre Thermalwassererschließung

„Lebensquelle“ beschert Bad Radkersburg massives Wachstum

Bad Radkersburg (OTS) - Am 23. Jänner 1978 hat in Bad Radkersburg eine neue Zeitrechnung begonnen: An diesem Tag wurde in einer Tiefe von knapp 2.000 m eine Thermalquelle erschlossen, die sich als eine der heißesten und mineralstoffreichsten in Österreich erwiesen hat. Mit dieser Quelle setzte auch das wirtschaftliche und touristische Wachstum der Stadt ein, die sich heute erfolgreich als Gesundheitsmetropole in Österreich präsentiert. In den letzten 40 Jahren wuchs das Angebot an Gästebetten von 220 auf 2.600, die Anzahl der Nächtigungen hat sich seither verdreißigfacht.

„Wasser!Marsch“ zum Jubiläum

Den 40. „Geburtstag“ der Thermalquelle begehen die Stadtgemeinde Bad Radkersburg und ihre Wirtschaftsbetriebe heute mit einem ungewöhnlichen Jubiläumsfest: „Wasser!Marsch“ nennt sich die bewegte Feierstunde, bei der die Gäste nicht nur die Stadt zu Fuß durchqueren, sondern auch das Element Wasser mit allen Sinnen erleben. Erinnerungen an 1978 werden von Zeitzeugen wach gehalten, ein Feuerwerk über der Mur dient als Augen- und Ohrenschmaus und schließlich entführt der weltweit gefragteste „Wassermusikant“ in musikalisch unbekannte Sphären: Der Tscheche Petr Spatina gilt als Virtuose der Wasserharfe, sein Instrument sind 33 mit Wasser gefüllte Gläser, die er nur mit seinen Fingerkuppen zum harmonischen Klingen bringt.

Mehr als 500 Gratulanten

Abschließender Höhepunkt ist der Festakt im Kongresszentrum „Zehnerhaus“, bei dem neben Bürgermeister Heinrich Schmidlechner und Abgeordneten aus der Region auch die Wirtschafts- und Tourismus-Landesrätin Barbara Eibinger-Miedl gratuliert. Mehr als 500 Gäste, darunter viele Radkersburgerinnen und Radkersburger sowie Thermen- und Kurgäste, sind live dabei.

Auszeichnung für ein Urgestein

Erstmals wird bei diesem Festakt auch die Auszeichnung „Blue Quellness“ vergeben, die künftig einmal jährlich von der Stadt Bad Radkersburg für besondere Verdienste rund ums Wasser, unser blaues Gold, verliehen wird. Erster Preisträger ist Walter Hoitsch, ein Mann der ersten Stunde. Neben seiner Tätigkeit als Gemeinderat in der Zeit der ersten Bohrung war er als Gemeindebediensteter maßgeblich bei der erfolgreichen Förderung des Thermalwassers beteiligt. Auch die Wartung und Instandhaltung der Anlage fiel in seinen Aufgabenbereich.

Zusammenwachsen nach 100 Jahren

„Die Thermalquelle ist auch die Lebensquelle unserer Stadt: Sie hat für ein massives Wachstum bei Tages- und Nächtigungsgästen gesorgt und uns einen Tourismus-Boom beschert. Damit sind auch mehr als 220 neue Arbeitsplätze entstanden, die den Menschen hier Brot und Lebensinhalt geben“, freut sich Bürgermeister Heinrich Schmidlechner über das Jubiläum. Er kündigte auch die Fortsetzung der engen Zusammenarbeit in wirtschaftlichen Belangen mit seinem slowenischen Gegenüber Stanislav Rojko, Bürgermeister der Stadt Gornja Radgona, an, denn: „1918, vor genau 100 Jahren, wurde unsere Stadt am Ende eines Krieges geteilt. Höchste Zeit, dass wir nun wieder ein Stück näher zusammenrücken“, so der Nachbar.

Bad Radkersburg und Gornja Radgona läuten mir ihrer gelebten Vereintheit ein erfolgreiches Jahr 2018 ein, das im zweiten Halbjahr mit dem österreichischen EU-Ratsvorsitz aufwartet.

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c/o Kopfstand Werbeagentur Martin Gutjahr
Tel. +43 664 103 56 92
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