Falsche Argumente um Sonntags-Öffnung

FCG: "Der 15,5-Millionen-Rekord beweist geradezu das Gegenteil. Sonntag bleibt für uns heilig!“

Wien (OTS) - "Der Jubel über den neuen Wiener Tourismusrekord ist berechtigt, ganz und gar nicht berechtigt sind allerdings Forderungen über eine Sonntagsöffnung in diesem Zusammenhang“, kritisiert der Wiener FCG-Landesgeschäftsführer Fritz Pöltl aktuelle Aussagen von Wiener VP-Funktionären scharf. Der neuerliche Rekord mit 15,5 Millionen Nächtigungen beweise geradezu das Gegenteil. Die Gäste kommen auch ohne Sonntagöffnung gerne nach Wien. Ja vielleicht sogar gerade deshalb!“ Aus einer aktuellen Befragung der Wiener zum Tourismus – 96 Prozent sehen ihn positiv – gehe sogar hervor, dass sich 51 Prozent weniger Souvenir-Geschäfte und weniger Straßenverkäufer wünschen würden. Mehrheitlich werde auch von den Arbeitnehmern eine Sonntagarbeit abgelehnt, wie die Initiative „Für einen freien Sonntag“ eindrucksvoll unter Beweis stelle. Fritz Pöltl:
„Die Gemeinderäte, egal welcher Fraktion, sollten nicht vergessen, dass sie von den Wienerinnen und Wienern und nicht von den Touristen gewählt werden.“ Es sei für die christlichen Gewerkschafter einfach nicht nachzuvollziehen, dass man die monetären Interessen internationaler Konzerne, der Luxus-Modeketten und der Lugner-City den berechtigten Ruhe- und Freizeitbedürfnissen der Wiener Familien vorziehe. Da die Touristen im Schnitt ohnehin zwei bis drei Tage bleiben, würden genügend Möglichkeiten geboten, in Wien auch ohne Sonntagöffnung einzukaufen. Pöltl: „Deshalb bleibt für uns der Sontag heilig!“

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FCG-Landesgeschäftsführer
KR Friedrich Pöltl
Tel.: 01/5862154/1573

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