BELVEDERE zum 100. Todestag von Gustav Klimt

KUSS neu entdecken

Das Bild bringt universelle Themen zum Ausdruck, die in allen Kulturen ähnlich verstanden werden. Erstens das Thema Liebe, in der behutsamen Form eines Kusses. Zweitens das Thema Natur, in der angedeuteten grünen Wiese und drittens das Gold, als Zeichen für Kraft, Macht und Prestige. Dazu kommt das Spiel zwischen abstrakt-ornamentaler und konkreter Darstellung. Die Summe daraus machte das Bild zum Superstar der Kunstwelt.
Stella Rollig, Generaldirektorin des Belvedere

Wien (OTS) - Das berühmteste Bild der österreichischen Kunstgeschichte ist in der Nacht vom 31. Jänner 2018 übersiedelt: Im Rahmen der Schausammlung im Oberen Belvedere wird der KUSS von Gustav Klimt in einer neuen Umgebung präsentiert. Pünktlich zum 100. Todestag des Künstlers am 6. Februar 2018 ist der neu gestaltete Kuss-Raum fertiggestellt und zu besichtigen.

Das neue Zuhause des weltberühmten Bildes befindet sich im Nord-Ost-Trakt des Oberen Belvedere, knapp 100 Meter von seinem alten Standort entfernt, in einer neuen Vitrine und in neuer Umgebung. Grund für die Übersiedlung ist die Gestaltung der neuen Schausammlung, die am 1. März 2018 eröffnet, und Meisterwerke aus der Sammlung des Belvedere nach Epochen gegliedert zeigen wird. Unterbrochen wird der chronologische Parcours durch Themenräume, in denen epochenübergreifenden Fragen zu Österreichs Geschichte, seiner Identität und seiner Kunst nachgegangen wird. Darüber hinaus wird die Geschichte des Hauses als historischer Ort und als Museum beleuchtet.

Der KUSS wurde von Gustav Klimt 1908 unter dem Titel „Liebespaar“ gemalt und im Entstehungsjahr auf der Wiener Kunstschau vom k.u.k. Ministerium für Kultur und Unterricht für die Moderne Galerie erworben. Heute mehr denn je gilt das Gemälde als Höhepunkt der Sammlung des Belvedere, das Millionen von Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt anzieht.

Das Bild bringt universelle Themen zum Ausdruck, die in allen Kulturen ähnlich verstanden werden. Erstens das Thema Liebe, in der behutsamen Form eines Kusses. Zweitens das Thema Natur, in der angedeuteten grünen Wiese und drittens das Gold, als Zeichen für Kraft, Macht und Prestige. Dazu kommt das Spiel zwischen abstrakt-ornamentaler und konkreter Darstellung. Die Summe daraus machte das Bild zum Superstar der Kunstwelt.“ Stella Rollig, Generaldirektorin des Belvedere, zur internationalen Beliebtheit vom KUSS.

Gustav Klimt selbst war bereits zu Lebzeiten ein Star in der Kunstwelt, auch wenn er sich nach einem Skandal um seine Fakultätsbilder ab 1905 aus der Kunstöffentlichkeit zurückzog. Fortan arbeitete er ausschließlich für das liberale Großbürgertum. Er war der wichtigste Vertreter der Wiener Moderne und als er am 6. Februar 1918 nach einem Schlaganfall im Allgemeinen Krankenhaus in Wien mit 55 Jahren starb, wurde dies als Ende einer großen Kunstepoche empfunden.

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