Rücknahme der USt-Erhöhung im Ministerrat: 180°-Kehrtwende von Belastungs- zur Entlastungspolitik

ÖHV-Präsidentin Reitterer begrüßt rasche Umsetzung und bedauert die – freilich irrelevante – Reaktion der SPÖ.

Wien (OTS) - Einen dreistelligen Millionenbetrag hat die Erhöhung der Umsatzsteuer Österreichs Hotellerie gekostet. „Das war unser Riesenbeitrag zur Lohnsteuersenkung für unsere Mitarbeiter, zusätzlich zu den KV-Erhöhungen und anderen Mehrkosten. Aber dieser Wettbewerbsnachteil kostet natürlich Arbeitsplätze und Investitionen in Österreich. Es ist wichtig, dass das jetzt wieder wegfällt.“ Damit würde Arbeitgebern in ganz Österreich eine Last von den Schultern genommen.

Hohe Erwartungshaltung

In der Rücknahme der Umsatzsteuer sieht Reitterer nach der erfolgten Lohnsteuersenkung einen ersten Schritt hin zu einer wirtschaftsfreundlichen Standortpolitik: „Die türkis-blaue Regierung sollte jetzt umsetzen, was die vorangegangenen SPÖ-geführten immer nur angekündigt haben. Das Regierungsprogramm enthält viele richtige Ansätze, die jetzt Schritt für Schritt umgesetzt werden müssen.“ Das reicht von konkreten tourismusspezifischen Entlastungen wie der Rücknahme der USt-Erhöhung bis hin zur Reparatur der Abschreibungsdauern, einer merklichen Senkung der Lohnnebenkosten oder der Vereinfachung der Lohnverrechnung.

Reitterer: SPÖ-Reaktion bedauerlich, aber irrelevant

„Da geht es viel weniger um eine Erwartungshaltung als vielmehr um Notwendigkeit: Wenn wir jetzt nicht rasch eine Kehrtwende bei Kosten und Regulierungen schaffen, werden Investitionen in den Standort einfach immer unattraktiver“, so Reitterer. Umso bedauerlicher sei die Reaktion der SPÖ, die höhere Steuern befürwortet: „Die treibt einfach einen Keil zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und zündelt zwecks Selbstinszenierung einer Oppositionspartei, die um Aufmerksamkeit heischt. Aber das spielt für uns keine Rolle.“ Österreichs Top-Hotellerie werde jedenfalls ein zuverlässiger Arbeitgeber bleiben: „Wir werden weiter Arbeitsplätze schaffen, Lehrstellen anbieten, Löhne erhöhen und Mitarbeiter ausbilden.“

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