Zu erfolgreich: Tourismus braucht mehr Mitarbeiter

Qualitätshotels schaffen mehr Arbeitsplätze, als Österreicher Kinder bekommen, und werben mit Jobgarantien um Nachwuchs. Doch der Arbeitsmarktzugang für Kroaten wäre wichtig.

Wien (OTS) - Alles spricht für den Arbeitsmarktzugang für Kroaten mit Know-how vom Sommertourismus: „Wir können sie bei 7.000 Pistenkilometern gut brauchen. Kroatien hat mit 19 Pistenkilometern den Bedarf rasch gedeckt“, stellt die Präsidentin der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), Michaela Reitterer, fest. „Der Tourismus schafft mehr Arbeitsplätze, als die Österreicher Kinder bekommen. Und das wird so bleiben.“ Von der Regierung ins Auge gefasste Ausnahmen für den Tourismus seien also sachlich begründet samt positiver Auswirkungen auf Sozialsystem und Standort: „Sie stärken die Wirtschaft und zahlen Pensionen von Österreichern.“

Reitterer: Zangerl sollte Arbeit im Tourismus und Arbeitsmarktöffnung empfehlen

Tirols AK-Präsident Zangerl solle aufhören, platt gegen die Arbeitsmarktöffnung Stimmung zu machen: „Ihre Mitglieder verlieren den Arbeitsplatz, wenn unsere Mitglieder das Angebot reduzieren oder schließen müssen“, weist sie Zangerls Zynismus zur Arbeitszeit zurück: „Bleiben Sie bei den Fakten, Herr Präsident: Die ärgsten Nachwuchssorgen haben die Lehrer. Mit 5-Tage-Woche, Entlohnung oder Dienstplansicherheit hat das wohl wenig zu tun.“ Zangerl sollte, so Reitterer, Arbeit in Qualitätshotels empfehlen: „Weil niemand sonst Karrierechancen und Arbeitsplatzsicherheit bietet wie wir. Wir kennen Standortschließungen und Mitarbeiterabbau nur von anderen.“

Entscheidungshilfe für Karrierebewusste: ÖHV holt Top-Arbeitgeber vor den Vorhang

Die ÖHV bekämpft den Mitarbeitermangel umfassend: Der EU-weite Arbeitsmarkt ist nur ein Weg, viel mehr wird in Aus- und Weiterbildung sowie Recruiting investiert. Beim Tag der Offenen Hoteltür am 12. Oktober stellt die ÖHV ganz gezielt die Top-Arbeitgeber im Tourismus ins Rampenlicht: „Denn wer sich für diese Boom-Branche entscheidet, sollte sich bei den besten Adressen bewerben.“

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