CORDIAL: Sanierungsplan mit Quote von 54 Prozent angenommen

Linz (OTS) - Der Sanierungsplan der CORDIAL Ferienclub Aktiengesellschaft wurde bei der heutigen Abstimmung mit über 98 Prozent der Stimmen angenommen. Der Plan sieht vor, dass die Gläubiger 54 Prozent ihrer anerkannten Forderungen samt Superquote erhalten. 

„Wir waren in den letzten Monaten sehr bemüht einen Sanierungsplan zu erarbeiten, der für die Gläubiger das beste Ergebnis erzielt. Die großteils langjährigen Mitarbeiter sind auch während der Krise dem Unternehmen treu geblieben und haben ihr Bestes gegeben, um die Sanierung möglich zu machen“, so Faramarz Ettehadieh, Gründer der CORDIAL-Hotels und Mitglied des Vorstands der Cordial Ferienclub AG. 

Die oberösterreichische Hotelgruppe CORDIAL hat im vergangenen Oktober Insolvenz angemeldet, nachdem durch eine oberstgerichtliche Entscheidung ihre Finanzierung durch die Muttergesellschaft Imperial nicht mehr gesichert war. Als Konsequenz wurden vom Insolvenzverwalter die Mitgliedschaften der Clubmitglieder gekündigt, wodurch sich die quotenberechtigten Forderungen nun auf EUR 35 Millionen belaufen.

In den vergangenen fünf Monaten wurde daran gearbeitet den ursprünglichen Sanierungsvorschlag zu bessern. Demnach erhalten die Gläubiger eine Quote von 54 Prozent innerhalb von zwei Jahren. Zusätzlich sieht der Sanierungsplan vor, dass das Vermögen dem Insolvenzverwalter Peter Shamiyeh zur Verwertung übergeben und eine mögliche Superquote an die Gläubiger ausgeschüttet wird. Die Übergabe des Vermögens an den Insolvenzverwalter soll sicherstellen, dass keine Zweifel unter Gläubigern hinsichtlich der Verwertung der Hotels entstehen. Die Superquote bedeutet für die Gläubiger, dass sich die Quote erhöht, sollten höhere Verwertungserlöse erzielt werden.

Die CORDIAL Ferienclub AG betreibt seit 30 Jahren in Österreich vier Hotels, sowie ein weiteres mit Golfanlage in der Toskana. Sie beschäftigt ganzjährig 86 Mitarbeiter und in den Hauptsaisonen rund 160 Mitarbeiter.

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